Google-Mutter Alphabet plant gewaltige KI-Investitionen

Google will ChatGPT und Co mit seiner KI-Software Gemini übertreffen. Der Mutterkonzern Alphabet plant außergewöhnliche Investitionen, um die Infrastruktur dafür zu schaffen.
dpa |
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Google plant gewaltige Kapitalinvestitionen für den KI-Ausbau (Archivbild)
Google plant gewaltige Kapitalinvestitionen für den KI-Ausbau (Archivbild) © Andrej Sokolow/dpa
Mountain View

Im Wettlauf der KI-Entwickler schraubt die Google-Mutter Alphabet die Investitionen drastisch hoch. Für das laufende Jahr stellte der Internet-Riese Kapitalinvestitionen zwischen 175 und 185 Milliarden Dollar in Aussicht. Das Geld dürfte unter anderem in Rechenzentren für Künstliche Intelligenz fließen. Im vergangenen Jahr investierte Alphabet bereits etwas mehr als 90 Milliarden Dollar. Google konkurriert bei KI unter anderem mit dem ChatGPT-Erfinder OpenAI und dem Facebook-Konzern Meta.

Google lässt gegen ChatGPT und Co seine KI-Software Gemini antreten. Zuletzt entschied sich auch Apple für die KI-Modelle dahinter als Basis für eine nützlichere Version seiner Sprachassistentin Siri.

Mit den Ausgabeplänen stellt Google auch Meta in den Schatten: Der Facebook-Konzern prognostizierte für dieses Jahr zuletzt Kapitalinvestitionen zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar. 

Googles Werbegeschäft weiter stark

Das Geld für den rapiden Ausbau liefert weiterhin vor allem das auf Hochtouren laufende Werbegeschäft von Google. Es wuchs im Schlussquartal 2025 im Jahresvergleich um rund 13,5 Prozent auf 82,3 Milliarden Dollar. Insgesamt legten die Konzernerlöse um 18 Prozent auf 113,8 Milliarden Dollar. Unter dem Strich verbuchte Alphabet einen Konzerngewinn von fast 34,5 Milliarden Dollar - knapp 30 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Die Entwicklung des Anzeigengeschäfts von Google wird sehr genau beobachtet. Denn Google bringt in die Suchmaschine mehr mit Hilfe von KI erstellte Zusammenfassungen ein, die Anfragen der Nutzer direkt beantworten können. Damit könnte der Anreiz sinken, auf Links neben den Suchergebnissen zu klicken. Damit verdiente Google traditionell das Geld.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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