FKA Twigs erhält Aenne-Burda-Award für innovative Kunst

Die Musikerin FKA Twigs wird mit dem renommierten Aenne-Burda-Award geehrt. Sie gilt als eine der innovativsten Künstlerinnen der modernen Pop- und Avantgarde-Musik.
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Die Musikerin FKA Twigs wird mit dem renommierten Aenne-Burda-Award geehrt. (Archivbild)
Die Musikerin FKA Twigs wird mit dem renommierten Aenne-Burda-Award geehrt. (Archivbild) © Evan Agostini/Invision/AP/dpa
München

Die britische Musikerin FKA Twigs (38) ist auf der Innovationskonferenz DLD mit dem Aenne-Burda-Award ausgezeichnet worden. "FKA Twigs steht für radikal menschliche Kunst in einer Zeit, in der Algorithmen im Sekundentakt Bilder und Sounds produzieren", sagte Elisabeth Burda Furtwängler, Gesellschafterin von Hubert Burda Media. Die Ehrung erinnert an die im November 2005 verstorbene Unternehmerin und Verlegerin Aenne Burda, die Großmutter von Elisabeth Burda Furtwängler. Der Preis wird seit 2006 vergeben. 

FKA Twigs, bürgerlich Tahliah Debrett Barnett, ist nicht nur eine Sängerin, sondern auch Songwriterin, Produzentin, Tänzerin und Modegestalterin. Sie gilt als eine der innovativsten Künstlerinnen der modernen Pop- und Avantgarde-Musik.

"Zeigt, wie Frauen strukturelle Grenzen verschieben"

In der Laudatio heißt es, FKA Twigs stehe exemplarisch für eine neue Generation von Künstlerinnen, die "Kreativität, Ownership und Selbstbestimmung radikal zusammen denken". "Sie gestaltet ihre Projekte von der Idee über die Komposition bis hin zur visuellen Umsetzung konsequent selbst und zeigt damit, wie Frauen in kreativen Industrien strukturelle Grenzen verschieben und Kontrollräume zurückerobern können."

Die Britin ist auch bekannt dafür, Technologie als Erweiterung ihres Körpers und ihrer Identität zu nutzen. Im Jahr 2024 enthüllte sie, dass sie einen eigenen "Digitalen Zwilling" von sich selbst entwickelt hat, genannt "AI Twigs". Sie nutzt diese KI-Figur, um Interaktionen in sozialen Medien durchzuführen, E-Mails zu schreiben oder Pressearbeit in verschiedenen Sprachen zu machen. Ihre Begründung: Das erlaube ihr, im "echten Leben" kreativ zu bleiben und Musik zu machen, während ihr digitaler Klon die bürokratische Arbeit erledige.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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