Das WLAN spinnt und jetzt? Lösungen für die häufigsten Probleme

Dass das WLAN im Zuhause nicht richtig funktioniert, kann zahlreiche Gründe haben. Diese häufigen Fehlerquellen kann man ganz einfach selbst beheben.
| (wue/spot)
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Tipps gegen häufige WLAN-Probleme
Tipps gegen häufige WLAN-Probleme © antstang/Shutterstock.com

Es kann sehr ärgerlich sein, wenn das eigene WLAN gerade in Zeiten von Corona teilweise nur schlecht oder gar nicht funktioniert. Unzählige Probleme können dafür verantwortlich sein. In vielen Fällen können aber auch unerfahrene Nutzer selbst kurz Hand anlegen und somit möglicherweise wieder für eine stabile Verbindung sorgen. Hier einige der häufigsten Fehlerquellen und wie diese behoben werden können.

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Gar keine Verbindung möglich

Wenn das WLAN einfach nicht funktionieren möchte, sollte zunächst überprüft werden, ob generell keine Verbindung zum Internet besteht. Dazu können Nutzer beispielsweise einen Laptop per LAN-Kabel an den Router anschließen. Kann auch auf diesem Wege keine Verbindung hergestellt werden, kann das Problem entweder beim Anbieter liegen oder im eigenen Haushalt.

Zunächst sollte überprüft werden, ob sich vielleicht am Router ein Kabel gelockert hat. Ist dieser überhaupt mit dem Stromnetz und Internetanschluss verbunden? Ist dies der Fall, aber der Internetzugang funktioniert trotzdem nicht, sollte ein Neustart des Routers durchgeführt werden. Einfach kurz warten, das Gerät wieder anschalten und überprüfen, ob sich nach wenigen Minuten wieder eine Verbindung herstellen lässt. So seltsam es vielleicht klingen mag: Oftmals können Probleme durch ein Aus- und erneutes Einschalten eines entsprechenden Endgerätes ebenfalls behoben werden, wenn etwa das Smartphone sich nicht verbinden möchte, das WLAN sonst aber auf anderen Geräten funktioniert.

Geht jedoch weiterhin gar nichts, können Nutzer über das mobile Netz auf Seiten wie "downdetector.com" oder dem deutschen Ableger "allestörungen.de" sowie im Regelfall auch auf der Homepage des Internetanbieters überprüfen, ob derzeit vielleicht im eigenen Wohngebiet eine größere Störung vorliegt. Liegt dort keine vor, hilft manchmal nur ein Anruf beim eigenen Internetanbieter oder ein Besuch der Website per Smartphone, um diese zu melden.

Generelle Verbindung besteht, das WLAN geht aber nicht

Ist das WLAN überhaupt aktiviert? Bei vielen Routern lässt sich die WLAN-Funktion händisch an- und abschalten. Je nach Hersteller und Modell ist das Ganze jedoch an unterschiedlichen Stellen in den Einstellungen zu finden, die Nutzer über einen Browser an einem mit dem Router verbundenen Gerät aufrufen können. Oftmals lassen sich dort Unterpunkte wie "WLAN", "WLAN einrichten", "Funknetz" oder dergleichen finden. Dort muss dann das entsprechende Häkchen für eine Aktivierung gesetzt werden.

Ein einzelnes Endgerät verweigern den Dienst

Damit ein Gerät auf das WLAN zugreifen kann, muss es dieses erst einmal finden. Dazu muss diesem in den Einstellungen des Routers zunächst ein Name (SSID) gegeben werden. Zudem sollte überprüft werden, ob dieser versteckt wird oder grundsätzlich sichtbar ist ("Name des WLAN-Funknetzes sichtbar", o.ä.). Auch ein Passwort für den Zugriff auf das WLAN sollte vergeben werden und die Verschlüsselungsmethode muss ausgewählt werden. Hier sollte bestenfalls der Standard WPA2 zum Einsatz kommen, ältere Geräte können damit jedoch Probleme haben.

Kann ein Smartphone nicht auf das WLAN zugreifen, sollten Nutzer erst überprüfen, ob die Funktion ausgeschaltet ist oder dieses sich etwa im Flugmodus befindet. Ist dies nicht der Fall, muss zunächst das Funknetz gefunden werden, um erfolgreich eine Verbindung herstellen zu können. Ist die erwähnte SSID verborgen, muss diese händisch eingetragen werden. Zudem müssen bei der Suche das zuvor vergebene Passwort und der richtige Verschlüsselungstyp ausgewählt werden.

Auch ein sogenannter MAC-Filter könnte aktiv sein. Im Router lassen sich grundsätzlich alle Geräte für einen Internetzugang sperren. Ist beispielsweise ein Laptop nicht auf einer entsprechenden Ausnahmeliste vermerkt, kann er sich nicht verbinden. Hat ein Nutzer nun ein neues Gerät gekauft, muss er dieses dort erst eintragen. Bei vielen Routern befindet sich die Liste unter Punkten wie "WLAN"/"Sicherheit" oder dergleichen. Um etwa die MAC-Adresse eines Android-Smartphones herauszufinden und eintragen zu können, müssen Nutzer in den Einstellungen ins entsprechende Untermenü navigieren. Dieses findet sich oft unter "Über das Telefon" und "Status". Hier ist dann der Punkt "WLAN-MAC-Adresse" vermerkt.

Kann ein Laptop nicht auf das WLAN zugreifen, kann dies unter anderem auch daran liegen, dass die Funktion an dem Gerät selbst deaktiviert ist. Oftmals gibt es entweder einen kleinen Schalter oder eine Tastenkombination, mit der sich das Ganze anschalten lässt.

Zudem kann es unter Umständen vorkommen, dass sogenannte Treiber entweder veraltet oder beschädigt worden sind. Um diese zu reparieren oder zu aktualisieren, können Windows-Nutzer unter anderem den "Geräte-Manager" öffnen und dort auf den Reiter "Netzwerkadapter" klicken. Hier ist gelistet, welcher Adapter verbaut ist. Mit einem Rechtsklick und einem Klick auf "Eigenschaften" öffnet sich ein weiteres Fenster. Hier kann unter "Treiber" dann der Punkt "Treiber aktualisieren" ausgewählt werden. Funktioniert dies nicht, stehen entsprechende Treiber im Regelfall auf der Website des Herstellers zum Download parat.

Verbindungsunterbrechungen und einzelne Seiten funktionieren nicht

Geht nur ein einzelner Service - können User etwa gerade keine Filme und Serien bei Amazon Prime Video schauen, oder Netflix weigert sich, zu funktionieren - oder eine Website nicht, dürfte das Problem im Regelfall bei dem jeweiligen Dienst liegen. Hier können Nutzer leider meist nicht viel unternehmen. Oftmals hilft nur das Warten. Störungen können bei vielen Services aber auch gemeldet werden.

Im Garten oder sogar schon in Teilen der Wohnung oder des Hauses ist die WLAN-Verbindung sehr eingeschränkt und es kommt zu Unterbrechungen oder gar keinem Empfang? Ist es nicht möglich, den Router an einer vorteilhafteren Stelle zu platzieren, kann ein sogenannter WLAN-Repeater Abhilfe schaffen. Dieser lässt sich einfach an eine Steckdose anschließen und mit dem Netz verbinden. Einmal eingerichtet, erhöht das Gerät die Reichweite des kabellosen Netzwerks. Das hilft, wenn eine größere Entfernung überbrückt werden muss oder dicke Wände das Signal beeinflussen. Manchmal kann es aber auch schon ausreichend sein, andere elektrische Geräte neu zu platzieren oder auszuschalten, da diese das WLAN-Signal ebenfalls beeinträchtigen können.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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