Das hält die Konkurrenz von Apple Music

Auf der Entwicklerkonferenz WWDC hat Apple - wie im Vorfeld erwartet - seinen neuen Musikstreaming-Dienst Apple Music vorgestellt. Was wohl die Streaming-Konkurrenz dazu zu sagen hat?
| (wue/spot)
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Am 30. Juni startet der neue Streaming-Dienst Apple Music
Apple Am 30. Juni startet der neue Streaming-Dienst Apple Music

Cupertino - Am 30. Juni geht mit Apple Music ein neuer Streaming-Dienst an den Start, der den Markt von Spotify, Tidal und Co. voraussichtlich kräftig aufmischen wird.

Vorerst auf iOS-Geräten, der Apple Watch, Mac und PC erhältlich, soll der Service ab Herbst auch für Android- und Apple-TV-Nutzer zur Verfügung stehen. Geboten wird ein Katalog von über 30 Millionen Songs.

Nach einer kostenlosen dreimonatigen Mitgliedschaft ist der Dienst zum Preis von knapp zehn US-Dollar pro Monat verfügbar. Ein deutscher Preis wurde noch nicht genannt, dürfte sich aber bei knapp zehn Euro befinden.

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Der schwedische Unternehmer und Spotify-Gründer Daniel Ek, der sich auf Twitter selbst als "Vater" seines Streaming-Dienstes bezeichnet, scheint von der Music-Präsentation von Apple nicht sonderlich mitgerissen. Er twitterte ein doch sehr knappes "Oh ok", löschte den Tweet aber kurz darauf wieder, wie unter anderem das Branchenblatt "Billboard" berichtet. Angst davor, dass der neue Konkurrent die Vormachtstellung von Spotify bei Streaming-Angeboten gefährden könnte, hat er offenbar nicht.

 

"Willkommen Apple, ernsthaft"

 

Einen sehr viel wärmeren Empfang gab es vom weniger verbreiteten Service Rdio. "Willkommen Apple, ernsthaft", war auf Twitter zu lesen. Man freue sich unter anderem auf einen "verantwortungsvollen Wettbewerb" und heiße den Konzern an der wohl "aufregendsten und wichtigsten Pioniergrenze [willkommen], seit die digitale Musikrevolution vor 16 Jahren begonnen hat".

Jay Z (45, "Threat"), dessen Streaming-Dienst Tidal wohl nicht so gut angelaufen ist, wie er das erwartet hatte, wollte sich zu der Ankündigung von Apple Music noch nicht äußern. Gut darauf zu sprechen dürfte er aber keinesfalls sein. Erst vor wenigen Wochen hatte der Rapper unter anderem mit einem Freestyle gegen Spotify, Youtube und Apple gewettert. Bereits im April hatte er zudem behauptet, dass "viele große Unternehmen Millionen für eine Schmierenkampagne" gegen seinen Service ausgeben würden.

 

"Jetzt ist unsere Zeit"

 

Ebenso wenig dürfte es Jay Z gefallen, dass Rap-Kollege Drake ("Furthest Thing") Apple bei der Ankündigung unterstützt hat, war der 28-Jährige doch früher einmal als Künstler für Tidal im Gespräch. Drake postete zudem auf Instagram mehrere Bilder von der Präsentation und schrieb, dass er glücklich sei, "ein Teil dieser Bewegung zu sein". Ein Logo von Apple Music kommentierte Drake mit einem "Jetzt ist unsere Zeit".

 

 

 

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