Apple lässt über 15 Milliarden Chips in den USA produzieren

Die USA und Europa bemühen sich schon seit Jahren, mehr Chip-Produktion aus Asien zurückzuholen. Der iPhone-Konzern Apple setzt nun auf Kommunikations-Chips aus dem Heimatmarkt.
dpa |
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Bei den US-Chips von Broadcom geht es um Technik zur Anbindung an Kommunikations-Netze. (Archivbild)
Bei den US-Chips von Broadcom geht es um Technik zur Anbindung an Kommunikations-Netze. (Archivbild) © Andrej Sokolow/dpa
Cupertino

Apple will in einem neuen Deal mit dem Halbleiter-Konzern Broadcom mehr als 15 Milliarden Chips in den USA produzieren lassen. Dabei werde es sich um Technik rund um die Anbindung zu Kommunikations-Netzen handeln, wie der iPhone-Konzern mitteilte. Für die mehr als 30 Milliarden Dollar schwere Vereinbarung sollen Broadcom-Anlagen im Bundesstaat Colorado ausgebaut und modernisiert werden. Die Unternehmen machten keine Angaben dazu, wann die neuen Kapazitäten in Betrieb gehen werden.

Die USA - und auch Europa - versuchen schon seit Jahren, mehr Chip-Produktion aus Asien zurückzuholen. Insbesondere Engpässe bei einigen Halbleiter-Produkten zu Beginn der Corona-Pandemie, die zeitweise unter anderem die Autoproduktion lahmlegten, waren ein Weckruf. Die Europäische Union und die vorherige US-Regierung von Präsident Joe Biden setzten auf Milliarden-Subventionen. Sein Nachfolger Donald Trump hingegen versucht, die Unternehmen mit Zolldrohungen zur Chip-Fertigung in den USA zu zwingen.

Auslastung durch KI-Chips

Die weltweiten Kapazitäten in der Chipindustrie sind aktuell durch den rapiden Ausbau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz stark ausgelastet. Apple bekam das unter anderem zu spüren, als der Konzern im vergangenen Jahr die Nachfrage bei iPhones sowie einigen Modellen seiner Mac-Computer unterschätzt hatte. Der Konzern, dessen Lieferkette üblicherweise extrem robust ist, tat sich danach schwer, Kapazitäten zur Produktion zusätzlicher Chipsysteme zu finden.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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