Apple bringt neues Smarthome-Display nicht in die EU

Wegen eines Datenschutz-Streits mit der EU-Kommission kommt die KI-Version von Apples Sprachassistentin Siri auf iPhone und iPad nicht in die Union. Jetzt entgeht Europäern auch ein neues Apple-Gerät.
dpa |
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Nicht in der EU: Wegen eines Streits um den Zugang zu Nutzerdaten hält Apple das HomeView vorerst von Ländern der Europäischen Union fern.
Nicht in der EU: Wegen eines Streits um den Zugang zu Nutzerdaten hält Apple das HomeView vorerst von Ländern der Europäischen Union fern. © -/Apple/dpa
Cupertino

Apple bringt wegen des Streits um den Zugang zu Nutzerdaten für KI-Rivalen sein neues Smarthome-Display nicht in der EU auf den Markt. Das Gerät mit dem Namen HomeView soll die Steuerung vernetzter Technik im Haushalt erleichtern, auch über die mit Künstlicher Intelligenz (KI) verbesserte Apple-Sprachassistentin Siri. Diese KI-Siri ist aber auf iPhone und iPad in der EU wegen der Kontroverse mit der EU-Kommission nicht verfügbar. 

Kernpunkt des Streits ist der Zugang von KI-Rivalen zu Daten von Apple-Kunden. Die Kommission beharrt darauf, dass Apple gemäß dem Digitalgesetz DMA (Digital Markets Act) den Konkurrenten gleiche Zugangsmöglichkeiten geben muss, um das eigene Produkt nicht zu bevorteilen. Der Konzern lehnt das unter Verweis auf die Datensicherheit ab und zog es vor, die KI-Siri nicht in die Europäische Union zu bringen. 

"Apple arbeitet konstruktiv mit der EU zusammen, um eine Lösung zu finden", hieß es vom Konzern bei der HomeView-Ankündigung zu der Situation. Das Smarthome-Display kommt zunächst nur in den USA, Großbritannien, Australien, Kanada, Indien und Neuseeland auf den Markt. 

Das Gerät kann bis zu sechs Personen in einem Haushalt über die Kamera erkennen und die angezeigten Informationen entsprechend personalisieren. Zudem kann man darüber Musik abspielen, Timer starten oder mit Video telefonieren. Google und Amazon, rivalisierende Anbieter von Smarthome-Plattformen, bieten bereits seit Jahren ähnliche Display-Geräte an.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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