Airbnb will App mit KI personalisieren

Airbnb springt auf den KI-Zug auf. Künstliche Intelligenz soll helfen, die Unterkünfte-Plattform möglichst für jeden Nutzer individuell zu gestalten.
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Künstliche Intelligenz soll die Airbnb-App stärker auf einzelne Nutzer zuschneiden. (Archivbild)
Künstliche Intelligenz soll die Airbnb-App stärker auf einzelne Nutzer zuschneiden. (Archivbild) © Patrick Semansky/AP/dpa
San Francisco

Die Unterkünfte-Plattform Airbnb will ihren Dienst stärker individuell auf einzelne Nutzer zuschneiden - und setzt dafür auf Künstliche Intelligenz. Unter anderem sollen bei der Anzeige der Beschreibung Merkmale hervorgehoben werden, von denen man wisse, dass sie für die konkreten Kunden relevant seien, sagte Mitgründer Nathan Blecharczyk der Deutschen Presse-Agentur. Habe man etwa in der Vergangenheit öfter Unterkünfte mit einem Pool gebucht, werde das bei der Ansicht anderer Angebote prominent angezeigt.

Künstliche Intelligenz soll auch bei der Auswertung von Bewertungen auf der Plattform zum Einsatz kommen. "Wir haben mehr als eine Milliarde Bewertungen auf der Plattform. Sie werden sie nicht alle lesen", sagte Blecharczyk. KI soll stattdessen den Inhalt der Bewertungen zu einzelnen Themen zusammenfassen. Dabei werden Aspekte hervorgehoben, die besonders häufig in den Bewertungen vorkommen: Etwa Lage, Sauberkeit, Anbindung, Heizung, Check-In-Verfahren oder Lärm.

Hotels bei Airbnb 

Airbnb setzt zudem stärker auf zusätzliche Dienstleistungen. Über die App soll man künftig unter anderem auch Mietwagen, Kofferaufbewahrung oder Lebensmittel-Lieferungen buchen können. Zudem will die Firma prominenter Erlebnisse wie Touren, Verkostungen oder Workshops anbieten.

Airbnb konkurriert zwar grundsätzlich mit der Hotel-Industrie. Die Firma bot allerdings schon seit Jahren zusätzlich Aufenthalte in Boutique-Hotels an. Doch inzwischen sorge man dafür, dass auf der Plattform in allen relevanten Stadtteilen auch Hotelzimmer im Angebot seien, sagte Blecharczyk. "Wir erkennen an, dass selbst unsere loyalsten Airbnb-Kunden immer noch manchmal Hotels buchen." Das könne in manchen Fällen die bessere Lösung sein, zum Beispiel auf Dienstreisen oder nur einer Übernachtung. Und anstatt sie zu einer anderen Website zu schicken, wolle Airbnb auch diesen Markt bedienen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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