Acht US-Bundesstaaten verklagen OpenAI

In den USA nahm zuletzt die Angst vor Risiken Künstlicher Intelligenz zu. Acht Bundesstaaten ziehen nun gegen den ChatGPT-Erfinder OpenAI vor Gericht.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Die Bundesstaaten werfen den ChatGPT-Machern vor, Nutzer nicht ausreichend zu schützen. (Symbolbild)
Die Bundesstaaten werfen den ChatGPT-Machern vor, Nutzer nicht ausreichend zu schützen. (Symbolbild) © Richard Drew/AP/dpa
San Francisco

Der ChatGPT-Entwickler OpenAI ist von acht US-Bundesstaaten verklagt worden. Sie werfen OpenAI unter anderem vor, nicht genug für den Schutz der Nutzer zu unternehmen, während sie über die Sicherheit der Plattform in die Irre geführt würden. In den Klagen wird auch auf Gefahren der Technologie hingewiesen, die die eigenständige Hacking-Attacke Künstlicher Intelligenz von OpenAI auf die KI-Firma Hugging Face in einem Test offenbart habe. 

Die Generalstaatsanwälte von Arizona, Arkansas, Iowa, Nebraska, Kansas, West Virginia, Idaho und Montana reichten die Klagen jeweils in Gerichten ihrer Bundesstaaten ein. Zuvor war bereits Florida gegen OpenAI vor Gericht gezogen und legte inzwischen auch mit einem Antrag auf eine einstweilige Verfügung nach. Zu den Forderungen dabei gehört, dass es keine Entwicklung neuer KI-Modelle ohne zusätzliche Leitplanken geben soll. 

Einige der nun klagenden Bundesstaaten legten verstärkt den Fokus auf den Schutz junger Nutzer. Unter anderem werfen sie OpenAI vor, diese zu einer ausufernden Nutzung von ChatGPT zu verleiten und Daten Minderjähriger zu speichern. Ein weiterer Vorwurf ist, dass die Nutzung der KI-Software die Fähigkeit schwäche, eigenständig zu denken. Von OpenAI gab es zunächst keine Reaktion auf den Vorstoß der Bundesstaaten. Die Firma steht bereits im Visier verschiedener Klagen, in denen es zum Teil auch um Todesfälle nach Nutzung des KI-Chatbots geht.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.