Uwe Ochsenknecht spielt einen Müllmann

Die Leute, die den Laden am Laufen halten, erhalten in Deutschland zuwenig Wertschätzung. Findet Schauspieler Uwe Ochsenknecht.
| dpa
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Uwe Ochsenknecht 2019 beim Filmfest München.
Tobias Hase/dpa/dpa Uwe Ochsenknecht 2019 beim Filmfest München.

Hannover - Schauspiel-Urgestein Uwe Ochsenknecht (64) sieht in Deutschland in der Corona-Krise eine mangelnde Wertschätzung mancher Branchen. "Man hat hierzulande einfach immer noch nicht die Wertstellung und Wichtigkeit von Kunst und Kultur verstanden. Das ist schade", sagte der Film- und TV-Star dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

"Vor allem, weil man gerade sieht, wie viel Geld wir in Deutschland haben und was an Reserven aus dem Boden gestampft werden kann. Warum erst jetzt? Warum nicht in ruhigeren Zeiten auch für Bereiche wie zum Beispiel Pflegepersonal im Krankenhaus? Man wusste schon immer, dass die viel zu schlecht bezahlt werden. In deren Berufen geht es um Leben und Tod. Die arbeiten rund um die Uhr. Das ist eine Unverschämtheit, dass die so wenig Geld kriegen."

Ochsenknecht spielt in der ARD-Reihe "Die Drei von der Müllabfuhr" (Freitag, 20.15 Uhr) einen Müllmann namens Werner Träsch. Im Interview lobt der Schauspieler die Arbeit der Abfallentsorgung. "Die Jungs haben auch mal Applaus auf dem Balkon verdient. Ich hoffe, dass wir durch unsere Reihe nicht nur in Krisenzeiten, sondern auch sonst ein bisschen deren Arbeit ins Bewusstsein der Menschen holen können."

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