Ulrich-Wildgruber-Preis für Lilith Stangenberg

Die Jury bescheinigt der Jungschauspielerin eine enorme Wandlungsfähigkeit. Sie krieche in ihre Figuren regelrecht hinein.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Singen kann sie auch: Lilith Stangenberg nach der Verleihung des Preises in Hamburg.
Markus Scholz/dpa/dpa Singen kann sie auch: Lilith Stangenberg nach der Verleihung des Preises in Hamburg.

Hamburg (dpa/lno) - Die Schauspielerin Lilith Stangenberg ist mit dem Ulrich-Wildgruber-Preis ausgezeichnet worden. Die 31-Jährige erhielt die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung am Sonntag beim Neujahrsempfang im Hamburger St. Pauli Theater.

"Lilith Stangenberg ist eine Extrem-Schauspielerin im besten Sinne. Was sie auszeichnet ist nicht nur ihre faszinierende Wandlungsfähigkeit, mit der sie in ihre Rollen regelrecht hineinkriecht, um sie bis in die Haarspitzen zu verkörpern", heißt es in der Begründung der Jury. Egal ob Missbrauchsopfer oder Vamp oder sogar Vampir, sie nehme ihre Figuren immer ganz zu sich.

Stangenberg gehörte von 2012 bis 2017 zum Ensemble der Volksbühne Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz. 2010 wurde sie von der Fachzeitschrift "Theater heute" zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres gekürt. Als Filmschauspielerin wurde sie vor allem in der mehrfach preisgekrönten Hauptrolle in Nicolette Krebitz' Spielfilm "Wild" bekannt, in der sie eine junge Frau spielt, die eine Beziehung zu einem Wolf eingeht.

Die Auszeichnung wird in Erinnerung an den Schauspieler Ulrich Wildgruber (1937-1999) verliehen. Zu den Preisträgern gehörten in den vergangenen Jahren Schauspieler wie Bibiana Beglau, August Diehl, Birgit Minichmayr, Maren Eggert und Alexander Scheer.

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren