Twitter-Sucht in der AZ

„Griaß di, Hopfenpost“: Bei @abendzeitung erfahren Sie, wie die Redaktion so tickt
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Der tägliche Einstieg in den Twitter-Tag: Gestern begrüßte die AZ- Redaktion zum 50. Mal ihre schon über 1100 Follower.
az Der tägliche Einstieg in den Twitter-Tag: Gestern begrüßte die AZ- Redaktion zum 50. Mal ihre schon über 1100 Follower.

„Griaß di, Hopfenpost“: Bei @abendzeitung erfahren Sie, wie die Redaktion so tickt

Gestern früh kam eine Mail vom Chef. Er mailt ja noch (weil ihm 140 Zeichen meist nicht reichen), ist aber doch rührend besorgt um seine hausinterne Followergemeinde. Nun also sorgt sich der AZ-Boss ums Privatleben seiner Redakteure, weil Twittern ein Beziehungkiller ist. Und was macht die Twittercrew? Haut’s gleich raus:

Chefred. verschickt Meldung: Jennifer Aniston trennt sich von John Mayer, weil der zu viel twittert. Chef meint: „Das steht euch auch bevor!"

Die Reaktionen folgten prompt. „Ich hoffe nicht. Euer Chef sollte wissen, dass ich euch nur durch Twitter lese“, schrieb @ohrenflimmern und @alexhouben fragte: „Wer von euch hat sex mit jennifer aniston??? respekt!“

Zum 50. Mal hat die AZ gestern ihre Verfolger kurz vor der Frühkonferenz mit „Griaß di, Hopfenpost“ auf den Tag eingestimmt und ihn kurz vor Mitternacht mit „Closing Time, Hopfenpost“ beendet. Über 1800 Mitteilungen vom AZ-Sitz am Rundfunkplatz wurden schon verschickt - mit Links zu Exklusivstories von abendzeitung.de (was den Verlag freut) und mit Befindlichkeiten aus der Redaktion (was die Follower freut).

Da erfährt man, wie viele Krapfen sich der Vize beim Besuch der Narrhalla schmecken lässt, wann ein Politkreporter zum Papst geht, oder wie der Ministerpräsident mit seiner schärfsten Kritikerin schäkert. Seehofer mag sich gewundert haben, warum bei seinem AZ-Antrittsbesuch ein Redakteur neben ihm permanent ins iPhone tippte, ja ihn sogar fotografierte. Noch während er sprach, kam der Tweet:

Seehofer in Plauderlaune, AZ-Chef in Sorge: "wie lange haben Sie denn Zeit?" - "Bis wir fertig sind". Und dazu gleich der Link zum Seehofer-Foto aus dem Konferenzraum: twitpic.com

Längst ist nicht alles trivial, was sich in 140 Zeichen pressen lässt. Wir debattieren mit @weltkompakt, was zu Guttenberg als Wirtschaftsminister taugt, streiten mit @BM–Online, ob Hertha oder Bayern Meister wird, belustigen uns am Liebesleben von LEUTE-Frau @kimberlyhope.

So gewinnen die mehr als 1100 Follower von @abendzeitung Einblicke in den Redaktionsalltag, die Zeitungswelt und das Leben der inzwischen 15 twitternden Redakteure.

Irgendwann wird auch der Chef mitmachen. Unser Lielingstweet ist nämlich immer noch dieser: „Chefredakteur geißelt Schnulzenjournalismus“. Den gibt’s bei Twitter garantiert nicht.

Gunnar Jans

Twittern ist ganz einfach

Wer in die Twitterwelt reinschnuppern mag, kann sich auf www.twitter.com einen Eindruck verschaffen. Dort sind die Tweets der AZ nachzulesen. Neu-Follower sind uns herzlich willkommen: Einfach auf twitter.com anmelden und auf twitter.com/abendzeitung unter dem AZ-Logo auf „Follow“ klicken. Dann muss man es nur noch schaffen, Gedanken in 140 Zeichen auszudrücken – eine reizvolle Herausforderung. Alles andere eignet man sich schnell an. User haben ein @ vorm Namen (wir sind @abendzeitung), Suchbegriffe, die häufig auch ironisch gebraucht werden, ein #, das nennt man dann Hashtag.

Das ist alles ganz leicht. Viel Spaß! Und ab sofort veröffentlichen wir in der AZ auf der Medienseite die Tweets des Tages – vielleicht auch Ihre?

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