Tarantino-Film räumt bei US-Kritikerpreisen ab

«Once Upon a Time in Hollywood» ist bei den «Critics' Choice Awards» als bester Film ausgezeichnet worden.
| dpa
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Quentin Tarantino wurde bei den "Critics' Choice Awards" für das beste Drehbuch ausgezeichnet.
Richard Shotwell/Invision/AP/dpa/dpa 7 Quentin Tarantino wurde bei den "Critics' Choice Awards" für das beste Drehbuch ausgezeichnet.
Schauspieler Joaquin Phoenix bekam den Preis als bester Schauspieler für seine Rolle in dem Film "Joker".
Chris Pizzello/Invision/AP/dpa/dpa 7 Schauspieler Joaquin Phoenix bekam den Preis als bester Schauspieler für seine Rolle in dem Film "Joker".
Robert De Niro nahm den Preis für das beste Schauspielensemble in "The Irishman" entgegen.
Chris Pizzello/Invision/AP/dpa/dpa 7 Robert De Niro nahm den Preis für das beste Schauspielensemble in "The Irishman" entgegen.
Schauspielerin Reneé Zellweger wurde für "Judy" ausgezeichnet.
Chris Pizzello/Invision/AP/dpa/dpa 7 Schauspielerin Reneé Zellweger wurde für "Judy" ausgezeichnet.
Laura Dern bekam den Preis als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle in dem Film "Marriage Story".
Chris Pizzello/Invision/AP/dpa/dpa 7 Laura Dern bekam den Preis als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle in dem Film "Marriage Story".
Etwas ratlos: Al Pacino bei der Verleihung der Critics’ Choice Movie Awards.
Chris Pizzello/Invision/AP/dpa/dpa 7 Etwas ratlos: Al Pacino bei der Verleihung der Critics’ Choice Movie Awards.
Schauspieler Eddie Murphy wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Chris Pizzello/Invision/AP/dpa/dpa 7 Schauspieler Eddie Murphy wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Los Angeles - Das Comedy-Drama "Once Upon a Time in Hollywood" hat bei den wichtigen US-Kritikerpreisen gleich vier Trophäen abgeräumt. Das Werk des amerikanischen Regisseurs Quentin Tarantino wurde in Los Angeles unter anderem als bester Film geehrt.

Ein überraschendes Ergebnis, denn als Favorit war "The Irishman" ins Rennen gegangen - das Mafia-Epos hatte im Vorfeld 14 Nominierungen erhalten.

Als bester Schauspieler wurde bei den "Critics' Choice Awards" Joaquin Phoenix für seine Rolle in dem Thriller "Joker" ausgezeichnet, als beste Schauspielerin Renée Zellweger für ihren Auftritt in dem Drama "Judy". Die Trophäe in der Kategorie bester Regisseur teilten sich der Südkoreaner Bong Joon-ho und der Brite Sam Mendes.

Für einen peinlichen Moment im Saal sorgten die Macher von "Avengers: Endgame". Das Superhelden-Spektakel wurde zum besten Actionfilm gewählt - nur war niemand aus dem Team vor Ort, um den Preis auf der Bühne entgegenzunehmen. Eine deutsche Produktion war in keiner Kategorie nominiert worden. Vor zwei Jahren hatte "Aus dem Nichts" des Hamburger Regisseurs Fatih Akin den Preis in der Sparte "Bester nicht-englischsprachiger Film" gewonnen. Dieses Mal ging die Auslands-Trophäe an "Parasite" von Bong Joon-ho.

Die "Critics' Choice Awards" wurden in diesem Jahr zum 25. Mal vergeben. Mehr als 400 Mitglieder des Kritikerverbands Broadcast Film Critics Association aus den USA und Kanada bestimmten die Sieger.

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