Staatsgalerie präsentiert geschreddertes Banksy-Bild

Der britische Street-Art-Künstler hat es endgültig in die Museen geschafft.
| dpa
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Ende 2018 sorgte "Banksy" für eine Kontroverse in der Kunst-Welt, als er eines seiner berühmtesten Bilder, das "Mädchen mit dem Ballon", zur Hälfte durch einen im Rahmen integrierten Schredder jagte, um ein neues Werk zu schaffen.
Sebastian Gollnow/dpa Ende 2018 sorgte "Banksy" für eine Kontroverse in der Kunst-Welt, als er eines seiner berühmtesten Bilder, das "Mädchen mit dem Ballon", zur Hälfte durch einen im Rahmen integrierten Schredder jagte, um ein neues Werk zu schaffen.

Stuttgart - Er hängt jetzt direkt zwischen den Alten Meistern: Mit seinem während einer Kunstauktion geschredderten Bild "Girl with Balloon" hat es der britische Street-Art-Künstler Banksy endgültig ins Museum geschafft.

Seit Donnerstag ist sein Werk in der Staatsgalerie in Stuttgart zu sehen. "Banksy ist ein guter Marketingstratege", sagte die Direktorin Christiane Lange. Mit dem Akt der Zerstörung hab er ein neues Werk geschaffen, das sie in der Tradition der Sammlungsschwerpunkte ihres Hauses sehe.

Vergangenen Herbst hatte sich das Bild während der Auktion bei Sotheby's durch eine in den Rahmen eingebaute Schredder-Konstruktion zum Teil selbst zerstört. Seitdem heißt es "Love is in the Bin".

Die europäische Sammlerin, die es für umgerechnet knapp 1,2 Millionen Euro ersteigert hatte, gibt es nun vorerst für ein Jahr als Leihgabe nach Stuttgart. Zunächst hängt "Love is in the Bin" dort in der Sammlung Alter Meister. Geplant ist allerdings ein Ortswechsel alle acht Wochen, so dass sich Museumsbesucher gezielt auf die Suche nach ihm begeben müssen.

Zum ersten Mal war "Love is in the Bin" Anfang Februar im Museum Frieder Burda in Baden-Baden zu sehen.

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