Senta Berger: Corona-Krise ist guter Filmstoff

Die besten Ideen stammen aus dem wirklichen Leben. Dies ist auch jetzt der Fall, glaubt Senta Berger.
| dpa
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Senta Berger 2019 beim Filmfest München.
Felix Hörhager/dpa/dpa Senta Berger 2019 beim Filmfest München.

Hamburg - Schauspielerin Senta Berger (78) hält die Corona-Krise für einen guten Filmstoff. Es werde bereits über entsprechende Filme nachgedacht, sagte sie der Wochenzeitung "Die Zeit".

"Und ich weiß von Kollegen und meinen Sohnen, die ja Drehbucher schreiben, dass jetzt schon einige mit Ideen zu einer ernsthaften Komödie herumgehen.".

Senta Berger ist mit dem Regisseur Michael Verhoeven verheiratet. Ihre Söhne sind der Regisseur Simon Verhoeven ("Willkommen bei den Hartmanns") und der Schauspieler Luca Verhoeven.

In der Corona-Krise muss die Gesellschaft nach Bergers Ansicht einen Mittelweg finden, der es ermogliche, dass die Jungen wieder arbeiten gehen konnen und die Alten weiter geschutzt blieben. "Daruber kann man diskutieren. Aber bitte, dass die Alteren jetzt selektiert und weggesperrt werden – das wird nicht passieren, und da macht man doch den Leuten nur Angst."

Zu den Ausgangsbeschränkungen sagt sie: "Mein Hauptschmerz ist, dass mir die Zeit davonläuft. Ich habe noch Familie in Wien, da gibt es kleine Neffen und Nichten, darunter auch Babys, und ich denke mir, wann werde ich euch wiedersehen? Ihr werdet mich vergessen!"

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