Sechs Münchner im Himmel: The Munich Harmonists in New York
New York, New York: Am Montagabend um 19 Uhr Ortszeit landeten sie im Newark Liberty International Airport, kurz darauf schickten die Jungs des sechsköpfigen, hochkarätigen Vokalensembles The Munich Harmonists der AZ bereits ein exklusives Foto. Es zeigt sie fröhlich und megastolz am Frank Sinatra Drive.

"Sie" – das sind Klaus Steppberger (Tenor), Manuel Ried (Tenor), Manuel Adt (Bariton), Manfred Stecher (Bariton), Micha Matthäus (Bass), Manfred Manhart (Piano). Credo des Sextetts mit dem Markenzeichen Frack und Fliege: Eleganz, Witz, feine Tiefe und eine musikalische Zeitreise in die 1920er- und 1930er-Jahre.
The Munich Harmonists: "Der Auftritt unseres Lebens"
"Das ist der Auftritt unseres Lebens! Es war immer unser Lebenstraum, dass wir in der Carnegie Hall in New York auftreten dürfen – eine der wichtigsten Konzerthallen der Welt und auch eine der größten mit 3000 Plätzen", erzählt der im Chiemgau lebende Stecher (58), Opernsänger, Pianist, Schwager von Unternehmerin Judith Williams und darüber hinaus Schauspieler (u. a. "Die Rosenheim-Cops" sowie seit 1995 Ensemblemitglied in der Komödie im Bayerischen Hof) strahlend der AZ.
Wie kam das Klangereignis im Big Apple zustande? "Zum einen über Yannick Nézet-Séguin, Chefdirigent der Metropolitan Opera, der uns bei unserem Eröffnungskonzert der Festspiele Baden-Baden letztes Jahr wohl gut fand, zum anderen über die Chorleiterin Andrea Fessmann der Iffeldorfer Meisterkonzerte – sie suchte jemanden für ihre Aufführung 'Carmina Burana' von Carl Orff", sagt er.
Das aktuelle Album der sechs Herren "Als ich neulich durch München ging …" ist eine Hommage an den Filmkomponisten Werner Richard Heymann (†1961; "Ein Freund, ein guter Freund").
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