Pro-Pain, holzen und bolzen nach Herzenslust

Die New Yorker Hardcore-Ikonen sind zurück und überzeugen mit Härte, Wut - aber auch überraschenden Details.
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Die New Yorker Hardcore-Ikonen sind zurück und überzeugen mit Härte, Wut - aber auch überraschenden Details.

Wumms! Das saß. Der neue Output der New Yorker Hardcore-Ikonen „Pro-Pain“ kommt so subtil daher wie ein Kinnhaken von Mike Tyson. Das Werk nennt sich „Absolute Power“ – und genau dazu haben Brüllwürfel Gary Meskil und seine Brüder im verruchten Geiste nach dem doch mehr als durchwachsenen Vorgänger „No End In Sight“ zurückgefunden.

Es wird gebolzt und geholzt, was die wackeren Instrumente hergeben. Doch zum Glück setzt das Quartett bei all Aggression, die da ungefiltert dahewalzt nicht auf das Motto „stumpf ist Trumpf“ – Pro-Pain verstecken das Filigrane im Detail, in schönen Gitarrensoli, in versetzen Groove-Rhythmen, in untertützendem Frauen-Gesang, der einen wunderbaren Kontrastpunkt zu Meskils Wutreibe bietet. Vereinzelte Gang-Shouts runden das Ganze ab. Insgesamt sind Granaten wie „Stand My Ground“, „AWOL“, das fast schon Death-metal-artige „Hate Coalition, „Destroy The Enemy“ oder „Road To Nowhere“ eine echte Macht. Da passt dann als Gegengewicht das überraschende „Gone Rogue (I Apologize)“ mit seinem schon fast süßlich anmutendem La–la-Refrain wie die berühmte Faust aufs Auge. Mit „Hell on Earth“ befindet sich zwar auch Füllmaterial auf dem Werk, aber Pro-Pain,die Ton gewordene Hardcore-Konstanz, zeigen noch immer allen wo der Hammer hängt. Und das mit absoluter Power.

Matthias Kerber

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