Nina Eichinger: Mit Papas Segen

Nina Eichinger sitzt in der neuen „DSDS“-Jury, weil Vater Bernd das für eine „super Chance“ hält. Und Dieter Bohlen ist ihr „Fels in der Brandung“
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Mit Musikmanager Volker Neumüller (li.) sitzt Nina Eichinger neben Dieter Bohlen in der neuen „DSDS“-Jury.
RTL Mit Musikmanager Volker Neumüller (li.) sitzt Nina Eichinger neben Dieter Bohlen in der neuen „DSDS“-Jury.

Nina Eichinger sitzt in der neuen „DSDS“-Jury, weil Vater Bernd das für eine „super Chance“ hält. Und Dieter Bohlen ist ihr „Fels in der Brandung“

Für Produzent Bernd Eichinger gibt es in den nächsten Wochen jede Menge Pflichttermine. Tochter Nina sitzt ab heute neben Dieter Bohlen in der Jury von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS). Und schließlich war es der Papa, der der 27-Jährigen zu dem RTL-Job geraten hat. „Er war sehr dafür, dass ich das mache“, erzählt Nina Eichinger. „Er hält es für eine super Chance – ist generell dafür, neue Dinge auszuprobieren – gerade wenn man sich nicht sicher ist.“

Lange hatte Nina Eichinger überlegt, ob sie bei der Show überhaupt mitmachen sollte. „Es ist einfach eine sehr bekannte Sendung, die poralisiert“, sagt sie. Doch dann sei sie nach dem Motto des Vaters verfahren: „Wenn du nicht definitiv dagegen bist, dann probier’ es aus.“

In den USA und der Schweiz studierte Eichinger Umwelt- und Kommunikationswissenschaften, engagierte sich für ein Regenwaldprojekt in Aus-tralien und absolvierte einen Schauspiel-Intensivkurs in L.A. Ihr eigentlicher Traum aber ist das Moderieren. „Und damit will ich auch meinen Lebensunterhalt verdienen“, sagt sie. Bei MTV präsentierte sie schon verschiedene Sendungen („MTV News Mag“, „TRL“), Mit „DSDS“ aber will sie nun richtig durchstarten.

Dieter Bohlen hat Eichinger bei den ersten Castings – rekordverdächtige 31098 potenzielle Superstars haben sich insgesamt beworben – schon kennengelernt. Ihr „Fels in der Brandung“ sei er, durchaus „dominant, aber nicht im negativen Sinne“, betont Eichinger. „Ich saß noch nie in einer Jury und fand meine Aufgabe anfangs sehr schwierig. Die Kandidaten sind zum Teil in meinem Alter und so identifieziere ich mich auch leicht mit ihnen. Da fällt es schwer, ein Urteil zu fällen.“

Mit-Juror Volker Neumüller sprang kurzfristig für Max von Thun ein, der bereits am ersten Tag nach Zoff mit Bohlen den Job gleich wieder los war (AZ berichtete). Eichinger möchte das nicht kommentieren. „Da befand sich die neue Jury noch im Findungsprozess“, sagt sie. „Das ging recht schnell, die genauen Gründe kenne ich nicht.“

Wie Bohlen ist Neumüller seit Jahren in der Musikbranche. Eichingers Erfahrung beschränkt sich dagegen auf zwei Jahre MTV. Sind Durchsetzungsprobleme da nicht vorprogrammiert? „Ich sollte sicher nicht mit Volker über Vermarktungskonzepte streiten“, sagt sie. „Man muss einfach erkennen, welche Rolle man selbst in der Jury hat.“ Ihr Pluspunkt sei ein gutes Verständnis von dem, was gerade in sei. Dann gibt sie aber zu: „Ganz alleine würde ich mir ein Urteil nicht zutrauen.“

Das Urteil von Lästermaul Bohlen bei talentfreien Bewerbern trifft zumindest nicht immer oberhalb der Gürtellinie. Manche Kandidaten hätten ihr zwar leid getan, sagt Eichinger. „Aber es gab auch ganz hartnäckige Beratungs-Resistente. Die wollten sich einfach nicht helfen lassen.“ Dann habe auch sie Bohlens „ehrliche und direkte Art“ schätzen gelernt. „Das ist schließlich Fernsehen, Showgeschäft“, sagt Eichinger. „Man muss ja nicht alles immer so gnadenlos ernst nehmen.“

tsch, aka

Mittwoch & Samstag, jeweils 20.15 Uhr, RTL

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