"Night of Light" wirbt für Veranstalter

Veranstalter in ganz Deutschland fürchten sich um ihre Zukunft. Mit einer Licht-Aktion machten sie in der Nacht auf sich aufmerksam.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Der Fernsehturm auf dem Olympiagelände in München.
Peter Kneffel/dpa/dpa 6 Der Fernsehturm auf dem Olympiagelände in München.
Das Schloss Sanssouci in Potsdam.
Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/dpa 6 Das Schloss Sanssouci in Potsdam.
Das Völkerschlachtdenkmal, Wahrzeichen der Stadt Leipzig.
Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/dpa 6 Das Völkerschlachtdenkmal, Wahrzeichen der Stadt Leipzig.
Die Seebrücke im Ostseebad Sellin.
Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/dpa 6 Die Seebrücke im Ostseebad Sellin.
Das Brandenburger Tor in Berlin.
Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/dpa 6 Das Brandenburger Tor in Berlin.
Die Alte Oper in Frankfurt.
Boris Roessler/dpa/dpa 6 Die Alte Oper in Frankfurt.

Berlin - Mit leuchtenden Mahnmalen hat die Veranstaltungsbranche am Montagabend auf ihre Lage in der Corona-Krise hingewiesen. Dafür wurden in zahlreichen Städten wichtige Bauwerke in rotes Licht getaucht.

"Die Veranstaltungswirtschaft steht auf der Roten Liste der akut vom Aussterben bedrohten Branchen", hieß es zur Begründung. Deutschlandweit wurden zahlreiche Gebäude angestrahlt, in Berlin etwa das Maxim Gorki Theater oder das Brandenburger Tor.

Auf der Internetseite der Veranstalter waren am Abend zu Beginn der Aktion bundesweit und im angrenzenden Ausland rund 8900 Gebäude verzeichnet, die angestrahlt werden sollten. Knapp 8200 Firmen hatten sich angemeldet. Beteiligen wollten sich unter anderem Betreiber von Eventlocations, Hallen, Kinos und Kleinkunst-Theatern sowie Technikausstatter, Messebauer, Zeltverleiher oder Tagungshotels.

Wegen der behördlichen Auflagen im Zuge der Corona-Krise sei einem riesigen Wirtschaftszweig praktisch über Nacht die Arbeitsgrundlage entzogen worden, hatten die Organisatoren rund um den Essener Eventlocation-Betreiber Tom Koperek im Vorfeld berichtet. Seit Mitte März mache die Veranstaltungswirtschaft quasi keinen Umsatz mehr.

Dagegen setzten die Betroffenen "ein leuchtendes Mahnmal und einen flammenden Appell der Veranstaltungswirtschaft zur Rettung unserer Branche", statt der existierenden Kredit-Programme sei "echte Hilfe" benötigt. Dazu solle ein "Branchendialog mit der Politik" dienen, um gemeinsam einen Weg aus der Krise zu finden.

© dpa-infocom, dpa:200623-99-529017/2

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren