Zum Todestag: Gedenkshow für Buddy Holly im Deutschen Theater

Im Silbersaal des Deutschen Theaters erinnert der Münchner Musiker Chris Aron mit einer Show an den 60. Todestag von Buddy Holly.
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Der Münchner Musiker Chris Aron.
Catin Around Der Münchner Musiker Chris Aron.

München - Der 3. Februar 1959 war ein rabenschwarzer Tag für die Musikwelt: Buddy Holly ("Peggy Sue"), Ritchie Valens ("La Bamba") und The Big Bopper kamen bei einem Flugzeugabsturz auf dem Weg zu ihrem nächsten Auftritt in der Nähe von Mason City ums Leben.

"Vor allem Buddy Holly war seiner Zeit weit voraus", sagt der Münchner Musiker Chris Aron. "Man kann in seiner Musik schon die frühen Beatles erkennen." Chris Aron ist zwar lange nach diesem Schicksalstag geboren, aber dem Virus der 50er Jahre schon seit früher Kindheit verfallen. Erst waren es nur die Elvis- und Buddy-Holly-Schallplatten des Vaters, später dann auch die Mode - und natürlich die Tolle, die auch Aron trug. "Es gab damals in München so Cliquen in der Szene, wie man es aus dem Film , The Wanderers’ kennt", sagt Aron. Die Schönheit und Leichtigkeit, die so eine Zeitreise auch verkörpern kann, hat er dann erst im italienischen Senigallia bei Ancona kennengelernt, das seit zwei Jahrzehnten mit Festivals zur Pilgerstätte für die europäischen 50er-Jahre-Fans wurde.

So wird die Gedenkshow ablaufen

"Dort wurde dann auch richtig Boogie und Jive getanzt", sagt Aron. Das war erheblich attraktiver, als sich in der Heimat mit Leuten herumzuärgern, die gerne die Südstaaten-Flagge zur Musik schwenkten.

Zum 60. Todestag von Buddy Holly hat Aron nun ein zweistündiges Programm zusammengestellt, das möglichst originalgetreu das Proramm der letzten Tour der Verstorbenen abbilden soll. Mit kurzen Sets der wechselnden Musiker, so wie es damals üblich war. In die Rolle des Rock ‘n’ Rollers mit der Hornbrille schlüpft der Wiener Künstler King D, Aron selbst tritt mit seiner Band The Croakers auf. Die Idee dazu entstand im Sommer, als King D. mit einem Buddy Holly-Tribute im Vorprogramm der ebenfalls von Chris Aron konzipierten Elvis Presley Show im Deutschen Theater auftrat und beim Publikum für riesige Begeisterung sorgte.

Eine eigene abendfüllende Show war da nur die logische Konsequenz. Die musikbegeisterten Zeitreisenden dürfen sich neben den größten Hits von Buddy Holly wie "Oh boy", "It’s so easy", "That’ll be the day" und vielen mehr, auch auf die eine oder andere Nummer von Ritchie Valens, The Big Bopper und Dion freuen.

Sonntag, 3. Februar im Silbersaal, Vorstellungsbeginn, 20 Uhr, Einlass: 19.30 Uhr, Karten ab 30,50 Euro, Die nächste Elvis-Show mit Chris Aron and The Croakers und Mark Summers als Elvis find im Silbersaal am 12. April statt.

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