"Unglaublich positiv": Viel Zuspruch für Tim Bendzko nach Ehe-Aus

Tim Bendzko hat mit seiner Offenheit viele bewegt: Nach seinem öffentlichen Statement zum Ehe-Aus erhielt der Musiker zahlreiche positive Reaktionen, wie er jetzt im Interview verrät. Am 23. Januar erscheint sein neues Album.
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Tim Bendzko gehört zu den bekanntesten deutschen Singer-Songwritern. 2011 gelang ihm mit "Nur noch kurz die Welt retten" der Durchbruch.
Tim Bendzko gehört zu den bekanntesten deutschen Singer-Songwritern. 2011 gelang ihm mit "Nur noch kurz die Welt retten" der Durchbruch. © Lukas Piel

Tim Bendzko (40) meldet sich mit seinem bislang wohl persönlichsten Album zurück. Am 23. Januar 2026 erscheint "Alles, nur nicht zurück", auf dem der Singer-Songwriter auch das Scheitern seiner Ehe verarbeitet. Der Künstler, der sein Privatleben sonst konsequent schützt, hatte sich Ende 2025 erstmals öffentlich dazu geäußert: In einem Instagram-Video wandte er sich an seine mehr als 200.000 Follower und sagte offen: "Ich sag es ehrlich: Meine Ehe hat nicht funktioniert."

Die Reaktionen darauf seien "unglaublich positiv" gewesen. "Es gab unglaublich viele Kommentare und Nachrichten, in denen man sich bei mir bedankt hat, weil sich die Absender in einer ähnlichen Situation befinden", erinnert sich Bendzko im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news zurück. Entsprechend zuversichtlich blickt er auf das kommende Jahr - und zeigt sich auch neuen TV-Projekten gegenüber offen.

Ihr neues Album "Alles, nur nicht zurück" erscheint pünktlich zum neuen Jahr, wie haben Sie den Jahreswechsel verbracht und mit welchen Plänen starten Sie in das Jahr 2026?

Tim Bendzko: Ich habe den Jahreswechsel zum ersten Mal in New York verbracht. Das war allerdings sehr viel weniger aufregend als erwartet, da es dort - anders als man es aus Deutschland kennt - kein öffentliches Feuerwerk gab. Die zwei wesentlichen Highlights in diesem Jahr sind erst einmal die Veröffentlichung des neuen Albums und dann die dazugehörige Tour im Mai, auf die ich mich unendlich freue.

Haben Sie sich auch irgendwelche Vorsätze gemacht oder sogar schon gebrochen?

Bendzko: Nicht wirklich Vorsätze - die scheinen mir oft nur dazu da zu sein, dass man sich direkt selbst enttäuscht. Aber dennoch steht dieses Jahr für mich unter einem besonderen Vorzeichen: Nachdem das letzte Jahr ein Jahr war, in dem ich viel in meinem Leben entheddert habe, wird 2026 eine Art Entrümpelungsjahr.

Sie sorgten mit Ihrem Video zum Ehe-Aus Ende 2025 für große Aufmerksamkeit. Wie schwer fiel es Ihnen, öffentlich darüber zu sprechen?

Bendzko: Für mich fühlt es sich eher so an, als hätte ich gar nicht wirklich darüber gesprochen. Eigentlich habe ich nur eine Nachricht bestätigt, die schon ein Jahr alt war, um noch einmal zu unterstreichen: Auch wenn sich der Song "Immer" mit den Auswirkungen der Trennung beschäftigt, habe ich nicht vor, weitere private Details zu teilen.

Wie haben Sie die Reaktionen darauf erlebt?

Bendzko: Die Reaktionen waren unglaublich positiv. Letztlich veröffentliche ich meine Songs in der Hoffnung, dass die Hörerinnen und Hörer feststellen, dass sie mit ihren Problemen oder den Erfahrungen, die sie im Leben machen, nicht alleine sind. Ich glaube, das hilft einem oft mehr als jeder gut gemeinte Ratschlag. Und genau das war die überwiegende Reaktion: Es gab unglaublich viele Kommentare und Nachrichten, in denen man sich bei mir bedankt hat, weil sich die Absender in einer ähnlichen Situation befinden.

Wie gestaltet sich Ihr Verhältnis zu Ihrer Ex-Partnerin heute - besonders mit Blick auf Ihren gemeinsamen Sohn?

Bendzko: Das ist ein Thema, das ich gerne privat halten möchte, und deshalb werde ich dazu keine weiteren Details öffentlich besprechen.

Warum war es Ihnen wichtig, das Ende Ihrer Ehe auch musikalisch im Track "Immer" zu verarbeiten?

Bendzko: Mir war es wichtig, den Moment in einen Song zu packen, in dem mir klar wurde, dass eine Verbindung auch dann weiterleben kann, wenn die Beziehung als solche nicht mehr existiert. Der Song ist viel mehr eine Würdigung der gemeinsamen Zeit als eine bloße Verarbeitung einer Trennung. Ich finde das eine wichtige Botschaft: Wir sind die Menschen, die wir sind, aufgrund der Verbindungen, die wir eingehen. Deshalb ist es wichtig, dafür zu kämpfen, dass diese Verbindungen bestehen bleiben, auch wenn der gemeinsame Weg als Paar endet.

Würden Sie sagen, dass "Alles, nur nicht zurück" Ihr persönlichstes Album ist?

Bendzko: Die Songs auf "Alles, nur nicht zurück" decken alle Phasen einer großen persönlichen Veränderung ab. Ich habe die Lieder zum ersten Mal nicht in der Retrospektive geschrieben, sondern direkt in der jeweiligen Phase. Das Schreiben hat mir dadurch sehr geholfen, die Dinge unmittelbar zu verarbeiten.

Was dürfen Ihre Fans musikalisch noch von Ihnen erwarten?

Bendzko: Das nächste große Ereignis ist erst einmal die Tour. Alles danach steht in den Sternen. Ich habe zum ersten Mal in meiner Karriere das Gefühl, es aushalten zu können, noch nicht zu wissen, was ich nach diesem Album bzw. der Tour musikalisch machen werde. Und das ist ein sehr gutes Gefühl.

Ihre "Alles, nur nicht zurück"-Tour führt Sie in diesem Jahr in insgesamt zwölf Städte. Worauf dürfen sich die Fans freuen?

Bendzko: Ich freue mich sehr auf diese Tour. Ich werde versuchen, die Zuschauer mit auf die Reise zu nehmen, die ich auf diesem Album durchlebe. Vielleicht schaffen wir es, dass sie das Konzert als jemand anderes verlassen, als sie es betreten haben. Wir spielen in den schönsten Konzerthäusern unseres Landes und versuchen, die Intimität dieser Konzertsäle mit der Energie meiner unglaublichen Band zu kombinieren. Das wird ein besonderes Erlebnis.

Sie gehören seit Jahren zu den erfolgreichsten deutschen Pop-Stars. Hatten Sie jemals einen Plan B, wenn es mit der Musik nicht geklappt hätte?

Bendzko: Um ehrlich zu sein: nein. Ich hatte immer das Gefühl, dass man zwangsläufig bei seinem Plan B landet, wenn man diesen bereits in der Hinterhand hat. Deshalb habe ich mich von solchen Gedanken bewusst ferngehalten.

Vor Kurzem kehrten Sie noch einmal auf den "The Voice"-Sessel als Gastjuror zurück. Wären Sie gerne mal wieder als Dauer-Coach dabei?

Bendzko: Das würde mir sehr großen Spaß machen. Ich habe die kurze Zeit auf dem "The Voice"-Stuhl in dieser Staffel sehr genossen und liebe es einfach, mit Talenten zu arbeiten.

Auch bei "The Masked Singer" oder "Schlag den Star" haben Sie schon mitgewirkt. Welche TV-Show würde Sie noch reizen?

Bendzko: Da habe ich nichts Spezielles im Sinn. Während mich das Fernsehen am Anfang meiner Karriere noch sehr verunsichert hat, habe ich mittlerweile in diesen Sendungen richtig Spaß. Deshalb freue ich mich über spannende Formate, schaue aber einfach, was kommt und ob es sich im jeweiligen Moment gut und richtig anfühlt, dabei zu sein.

Wäre "Let's Dance" etwas für Sie?

Bendzko: Die Herausforderung finde ich an sich super spannend, aber mein Bedürfnis, das in der Öffentlichkeit auszuprobieren, ist sehr gering. Also: ein klares Nein.

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