Taylor Swift will Gerichtsverfahren zu "Shake It Off" aufhalten

Taylor Swift hat im Plagiatsstreit um ihren Song "Shake It Off" beantragt, dass das Gerichtsverfahren abgewiesen wird.
| (jom/spot)
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Taylor Swift sieht in "Shake It Off" keine Urheberrechtsverletzung.
Taylor Swift sieht in "Shake It Off" keine Urheberrechtsverletzung. © carrie-nelson/ImageCollect

Taylor Swift (32) muss sich weiterhin dem Vorwurf der Urheberrechtsverletzung stellen. Zwei Songwriter behaupten, sie habe Teile des Songtexts von "Shake It Off" von deren Track "Playas Gon' Play" abgekupfert. Die Sängerin wehrt sich nun und möchte laut "Rolling Stone" mit ihren Anwälten erreichen, dass das Gerichtsverfahren aufgehalten wird.

Am 9. Dezember hatte ein Richter der Klage stattgegeben, da einige Faktoren darauf hindeuten würden, dass es eine "potenzielle Ähnlichkeit" zwischen den Texten und deren Strukturen gebe. In einem neuen Gerichtsdokument vom 23. Dezember beantragt Swift, dass der zuständige Richter seine Entscheidung überdenkt und den Prozess abbricht.

Anzeige für den Anbieter Glomex über den Consent-Anbieter verweigert

Erste Klage wurde abgewiesen

Bereits 2017 hatten die Songschreiber Sean Hall und Nathan Butler behauptet, dass ihr Lied "Playas Gon 'Play" (2001) für das weibliche R&B-Trio 3LW im Wesentlichen Swifts Pop-Hymne von 2014 ähnelt. Konkret geht es dabei unter anderem um zwei Songzeilen. Im 3LW-Lied heißt es im Refrain "Playas, they gonna play, and haters, they gonna hate", Swift singt "Cause the players gonna play, play, play, play" und "Haters are gonna hate, hate, hate, hate". 2018 wurde eine erste Klage abgewiesen. Ein Berufungsgericht hob das Urteil jedoch auf und der Fall landete wieder vor Gericht.

Laut Swifts Anwälten habe der Richter dieses Mal in seiner Analyse einen "klaren Fehler" gemacht und versäumt, den sogenannten "extrinsischen Test" des Urheberrechts anzuwenden. Dabei filtern Richter Material heraus, das nicht unter das Urheberrecht fällt, bevor sie die beiden Songs miteinander vergleichen. Die beiden zu analysierenden Ausdrücke seien gemeinfrei und fielen deshalb nicht unter das Urheberrecht.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren