Spahn geht gegen Ski Aggu vor: Management verweist auf Satire-Hinweis

Jens Spahn geht juristisch gegen Ski Aggu vor, nachdem dieser ihn in einem Livestream mit Drogenkonsum in Verbindung gebracht hatte. Nun erklärt das Management des Rappers die Geschichte für "vollständig erfunden" und "satirisch". Entsprechende Hinweise habe es bereits zuvor gegeben.
(eyn/spot) |
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Ski Aggu wiederholt seine Erklärung, seine Vorwürfe gegenüber Jens Spahn seien "satirisch".
Ski Aggu wiederholt seine Erklärung, seine Vorwürfe gegenüber Jens Spahn seien "satirisch". © ddp/HMB Media/Markus Koeller

Ski Aggus Management hat sich zu dessen Aussagen über Jens Spahn (46) geäußert. Der Rapper hatte den Politiker in einem Livestream mit Drogenkonsum in Verbindung gebracht, woraufhin Spahn juristisch gegen ihn vorging. Bei der Geschichte habe es sich "um eine vollständig erfundene und überspitzte satirische Erzählung und ausdrücklich nicht um einen Tatsachenbericht" gehandelt, erklärte das Management gegenüber spot on news.

"Der satirische Charakter wurde auch im Zusammenhang mit dem veröffentlichten Video kenntlich gemacht", heißt es weiter. Sowohl der Streamer als auch Ski Aggu hätten in der Videobeschreibung und in den Kommentaren öffentlich klargestellt, dass die Geschichte "satirisch und nicht wahr ist". Diese Hinweise seien für die Zuschauer sichtbar gewesen.

Aussagen im Livestream

Ursprung der Strafanzeige sind Aussagen, die Ski Aggu am 18. August in der "Almani Show", dem Streaming-Format des Rappers Almani, live auf Twitch getroffen hatte. Darin erzählte er von einer privaten Feier - einer sogenannten "Chem-Party" -, auf der er Spahn und dessen Ehemann getroffen habe. Beiden unterstellte er den Konsum illegaler Substanzen, sie hätten "die schlimmsten Bretter gezogen", sagte er wörtlich.

Schon unmittelbar nach den Sätzen über Spahn bat Ski Aggu darum, die Passage zu entfernen. Die Runde verwies ihn darauf, dass die Sendung in diesem Moment live übertragen wurde.

Ein Ausschnitt des Streams ging daraufhin als Video in den sozialen Netzwerken viral. Bereits damals stellte August Jean Diederich, wie der Musiker mit echtem Namen heißt, unter dem Clip klar, die Geschichte sei "ausgedacht und dient nur zu Unterhaltungszwecken".

"Frei erfunden und erlogen"

Jens Spahn geht dennoch juristisch dagegen vor. "Die Inhalte des Videos sind frei erfunden und erlogen. Die Ersteller des Videos wurden anwaltlich abgemahnt, das Video wurde zwischenzeitlich gelöscht. Eine Strafanzeige wird gestellt", teilte das Büro des ehemaligen Fraktionsvorsitzenden der Union dem "Stern" mit.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an info@spot-on-news.de

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