Schluckt Apple jetzt Tidal von Jay Z?

Apple scheint großes Interesse an der Musikstreaming-Plattform Tidal von Rapper Jay Z zu haben. Angeblich will der Tech-Konzern ein Mega-Angebot vorlegen. Doch was ist dran an den Gerüchten?
| (hom/spot)
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New York - Apples Musikstreaming-Dienst Apple Music soll wachsen. Und das anscheinend um jeden Preis. Zumindest kann man zu diesem Schluss kommen, wenn man den jüngsten Gerüchten Glauben schenken darf. Denn wie "The Wall Street Journal" berichtet, erwägt der Tech-Gigant aus dem kalifornischen Cupertino, den Streaming-Service Tidal von Rap-Mogul Jay Z (46, "Picasso Baby") zu kaufen. Dem Bericht zufolge untersucht Apples Führungsriege offenbar die Option, den Rivalen mit einem Mega-Deal zu übernehmen.

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Ein Sprecher von Tidal sagte der Zeitung jedoch, dass bisher keine Gespräche mit Apple stattgefunden hätten - wenngleich das nicht das Interesse von Apple ausschließe. Jay Z hatte den Musikservice Tidal Anfang 2015 von der norwegischen Firma Aspiro gekauft und es als Künstler-unterstützende Alternative zu Spotify auf den Markt gebracht.

Tidal punktet mit exklusiven Inhalten

Tidal hat mehr als drei Millionen Abonnenten und kann unter anderem mit den exklusiven Streamingrechten an Beyoncés aktuellem Album "Lemonade" sowie an Kanye Wests umstrittenen Musikvideo "Famous" punkten. Apple selbst hat im Juni 2015 seinen Musikdienst Apple Music gestartet und kann nach einem Jahr auf 15 Millionen Abonnenten verweisen.

Beide Streaming-Angebote liegen damit aber weit hinter Marktführer Spotify, der insgesamt 30 Millionen zahlende Kunden hat. Mit einer Verschmelzung von Apple Music und Tidal würde Apple zwar nicht wirklich auf Spotify aufholen. Aber durch den exklusiven Zugang zu Popstars wie Beyoncé, Kanye West oder Madonna, die Anteilseigener an Jay Zs Plattform sind, könnte der Apfelkonzern vielleicht ein klein wenig mehr Druck auf seinen Konkurrenten ausüben.

Lesen Sie hier: Die Musikstreaming-Dienste im Vergleich

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