Schlechte Bühnensicht: Harry Styles' Team reagiert auf Fan-Beschwerden
Auf den ersten Konzerten der "Together Together"-Tournee von Harry Styles (32) hat es Kritik von Fans gegeben. Beim Auftakt im Johan-Cruyff-Stadion in Amsterdam beschwerten sich Konzertbesucher, die teure VIP-Tickets für den Innenbereich gekauft hatten, über eingeschränkte Sicht auf den Künstler. Auslöser war das ungewöhnliche Bühnenkonzept der Tour: Styles performt auf einem weitläufigen Laufstegsystem, das den gesamten Stehbereich durchzieht - rund 350 Meter insgesamt - und bis zu drei Meter hoch ist. Wer direkt neben diesen Stegen stand, sah zeitweise mehr Konstruktion als Sänger.
Das Tour-Management hat sich inzwischen zu den Vorwürfen geäußert. In einem Statement heißt es, das Bühnenkonzept sei bewusst so gestaltet worden, "um Fans Bewegungsfreiheit zu geben und das Konzert aus verschiedenen Positionen erleben zu können, anstatt auf einen festen Blickwinkel festgelegt zu sein". Weiter heißt es: "Ein kleiner Bereich des Bühnenaufbaus in bestimmten Positionen des Steh-Publikums scheint eine eingeschränkte Sichtlinie gehabt zu haben. Diese Bereiche werden sorgfältig geprüft und wo möglich - unter Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften - angepasst." Laut "Variety" sollen entsprechende Änderungen in den kommenden Tagen umgesetzt werden.
Ein Konzept mit Tücken
Harry Styles nutzt die Laufstege intensiv, verbringt schätzungsweise die Hälfte des rund zweistündigen Konzerts fernab der Hauptbühne und läuft, tanzt oder rennt dabei mehrere Kilometer. Auch seine Band und Tänzer begleiteten ihn auf den Stegen. Das Ziel, möglichst vielen Fans eine Nähe zum Künstler zu ermöglichen, ist dabei offensichtlich - doch die Ausführung hatte für einen Teil des Publikums einen Haken.
Reporter des Branchenmagazins waren beim Auftaktkonzert vor Ort und berichteten, dass die Sicht von einer mittleren Position im Stehbereich des Publikums überwiegend gut war. In bestimmten Momenten sei Styles zwar durch die Höhe der Konstruktion leicht verdeckt gewesen, ein einfacher Positionswechsel habe jedoch in der Regel Abhilfe geschaffen.
Anders stellte sich die Lage für Fans im hinteren Bereich des Stadion-Innenraums dar: Mehrere Posts in sozialen Netzwerken zeigten, dass dort die Sicht auf die Hauptbühne erheblich eingeschränkt war. Einige Fans sprachen von "falscher Werbung", da die als VIP-Floor vermarkteten Plätze nicht das geboten hätten, was man erwarten durfte.
Vergleiche mit Beyoncé-Tour
Wie genau die angekündigten Anpassungen aussehen werden, ist bislang nicht bekannt. Die US-Seite verweist in diesem Zusammenhang auf die "Cowboy Carter"-Tour von Beyoncé, bei der nach ähnlichen Beschwerden in einzelnen Veranstaltungsorten offenbar Teile des Publikumsbereichs erhöht worden seien - eine offizielle Bestätigung dieser Maßnahme hatte es damals allerdings nicht gegeben.
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