Sänger Ozzy Osbourne denkt über den Tod nach
Erst vor Kurzem machte die Black-Sabbath-Ikone Ozzy Osbourne (71, "Paranoid") seine Parkinson-Erkrankung öffentlich. In einem Interview mit der britischen Musikzeitung "Kerrang!" erklärt der Sänger nun, wie es um ihn steht: "Ich werde vielleicht noch die nächsten 15 Jahre oder so hier sein, nicht viel länger."
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Der "Prince of Darkness" offenbarte, dass er nicht "glücklich" sei: "Diese Krankheit hat mich fertiggemacht, aber ich bin immer noch hier." Vor dem Sterben habe er allerdings keine Angst. "Um ehrlich zu sein, hat mich der Tod viel mehr beschäftigt, als ich noch jünger war", erklärt der 71-Jährige. "Ich versuche jetzt, alles zu genießen." Parkinson ist eine neurologische Krankheit, die dazu führt, dass Nervenzellen im Gehirn absterben. Bewegungen aber auch das Sprechen fällt den Betroffenen mit der Zeit immer schwerer.
Musik "war die beste Medizin"
Große Kraft schöpft der ehemalige Frontmann von Black Sabbath aus seiner Musik. Am 21. Februar erscheint mit "Ordinary Man" sein 12. Studioalbum. "Dieses Album zu machen, war die beste Medizin für mich. Ich konnte das tun, was ich am liebsten mache." Für die neue Platte holte Osbourne sich prominente Unterstützung. Unter anderem wird Elton John (72) und US-Rapper Post Malone (24, "Hollywood's Bleeding") darauf zu hören sein. 2020 holt Ozzy zudem seine gecancelte Tour nach. Am 27. Mai 2020 steht er in Atlanta erstmals wieder auf der Bühne. Im November und Dezember kommt er für fünf Konzerte auch nach Deutschland. Karten sind noch verfügbar.
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