Rolling Stones: Neues Album sorgt für mehrere Rekorde in den Charts
Die Rolling Stones sind zurück! Der geneigte Musikfan dürfte wohl schon erwartet haben, dass ihr neues Album "Foreign Tongues" die Spitze der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, erklimmt. Die Kultrocker sorgen mit der Platte allerdings auch für eine Überraschung und stellen gleich mehrere Rekorde auf.
"Foreign Tongues" ist laut einer Pressemitteilung nicht nur das mittlerweile zwölfte Nummer-eins-Album der Briten. Die Stones legen damit auch den erfolgreichsten Start eines internationalen Acts seit mehr als anderthalb Jahren hin. Außerdem sichern sie sich einen besonders außergewöhnlichen Rekord. "The Rolling Stones No. 2" war vor rund 61 Jahren das erste Album der Band, das in Deutschland den Thron besteigen konnte. Noch nie zuvor war der Abstand zwischen zwei Nummer-eins-Alben zeitlich gesehen so groß.
Frontmann Mick Jagger (82), Gitarrist Ronnie Wood (79) und die anderen Bandmitglieder können sich außerdem darüber freuen, dass sie die Gruppe mit den meisten Top-10-Platzierungen sind - aktuell 218 an der Zahl. Außerdem brachte bislang kein internationaler Act mehr Chart-Alben, nämlich 86 Stück, unter. Nur der deutsche Komponist und Bandleader James Last (1929-2015) habe mehr Alben in der Top 100 platzieren können.
Die restlichen Platzierungen
Bei den Alben herrscht auch neben "Foreign Tongues" als höchstem Neueinsteiger viel Bewegung. Eine neu aufgenommene Fassung der Platte "Count Your Blessings" ("Repented") von Bring Me The Horizon schnappt sich frisch die Zwei, Schillah rangiert mit "Jasmin" auf Platz drei und BTS steigen mit "Arirang" auf die Vier. Die Top Five vervollständigt der Soundtrack zur erfolgreichen Serie "Heated Rivalry".
Bei den Singles liegen weiterhin Shakira und Burna Boy mit dem offiziellen WM-Song "Dai Dai" an der Spitze. "Killy Manjaro" von Summer Cem und Billa Joe steigt auf Rang zwei, der virale Hit "Gut genug" von Kitschkrieg, Blumengarten und Shirin David rutscht auf Platz drei ab. "Self Aware" von Temper City bleibt auf der Vier. Deutlich steigern - von Platz 19 auf die Fünf - kann sich "Movin' To The Sun" von Hugel, Imael Angel und Ultra Naté. "Total Eclipse Of The Heart" von der kürzlich verstorbenen Bonnie Tyler (1951-2026) steigt auf Rang 18 erneut ein.
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