Rapper "unter ärztlicher Aufsicht": Haftbefehl sagt Konzerte ab

Im September feierte Haftbefehl in Frankfurt sein Bühnencomeback. Nun hat der Rapper zwei in Düsseldorf und Berlin angesetzte Konzerte aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Die schlechten Nachrichten machte sein Bruder publik - Haftbefehl selbst sei dazu nicht in der Lage.
Jan-Niklas Jäger |
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Der Rapper Haftbefehl hat mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.
Der Rapper Haftbefehl hat mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. © 2025 Getty Images/Gerald Matzka

Das Comeback von Haftbefehl hat einen weiteren Rückschlag erlitten. Wie sein Bruder Capo - bürgerlicher Name Cem Anhan - in einem auf Instagram und TikTok veröffentlichten Video "im Namen der Familie" bekannt gab, sind die für den 15. und 18. Oktober in Düsseldorf und Berlin geplanten Shows des Rappers abgesagt worden.

"Mein Bruder Aykut", so Haftbefehls bürgerlicher Name, "kann gerade selbst nicht zu euch sprechen, denn er befindet sich aktuell unter ärztlicher Aufsicht und muss sich gerade voll und ganz auf seine Gesundheit konzentrieren", sagt Capo in dem Video. "Deshalb haben wir uns als Familie gemeinsam in Absprache mit ihm dazu entschieden, seine angesagten Konzerte abzusagen." Für die Enttäuschung der Fans entschuldigt sich Capo. "Wir bitten euch, diese Entscheidung zu respektieren und ihm seine Zeit zu geben, die er jetzt braucht. Wir danken euch von ganzem Herzen für eure Unterstützung."

Schon der Comeback-Auftritt warf Fragen auf

Erst im September hatte Haftbefehl in Frankfurt einen viel beachteten Comeback-Auftritt absolviert, nachdem er im Juni mehrere Auftritte aus gesundheitlichen Gründen abgesagt und eine Pause vom Leben in der Öffentlichkeit genommen hatte. Das führte er auch auf den Hype um die 2025 erschienene Netflix-Doku "Babo - Die Haftbefehl Story" zurück. Der Rummel um die Doku habe ihn zusätzlich belastet.

Das Konzert war unter Fans teilweise kontrovers diskutiert worden. Für besonderes Aufsehen sorgte dabei sein Look: Der Rapper stand mit einer Maske auf der Bühne, die seine Nase sowie seinen Mund bedeckte. Außerdem holte er sich mit Olexesh, Veysel, Kardo und Milonair Unterstützung von vier befreundeten Rappern. Alleine stand der 40-Jährige bei keinem der gespielten Songs auf der Bühne. Mit nur einer Stunde Spielzeit fiel der Auftritt auch bemerkenswert kurz aus.

Schon zuvor hatte sich der Rapper in der Öffentlichkeit mit Maske gezeigt. Er begründete das mit der Beschädigung seiner Nase durch jahrelangen Drogenkonsum. Seine gesundheitlichen Probleme infolge seiner Drogenabhängigkeit war auch ein zentrales Thema der Netflix-Doku.

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