Olivia Rodrigo startet Festival mit rein weiblichem Line-up

Olivia Rodrigo ruft ihr eigenes Festival ins Leben. Das Daisy Chain Fields setzt auf ein Line-up aus Musikerinnen und Bands mit Frontfrauen. Im August 2026 findet es erstmals statt.
(paf/spot) |
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Olivia Rodrigo stellt ihr eigenes Festival auf die Beine.
Olivia Rodrigo stellt ihr eigenes Festival auf die Beine. © imago/Avalon.red / Julie Edwards / Avalon

Olivia Rodrigo (23) hat ihr eigenes Festival angekündigt. Das Besondere: Das Line-up des Daisy Chain Fields besteht ausschließlich aus Musikerinnen und Bands mit Sängerinnen.

Neben Rodrigo stehen unter anderem Chappell Roan, Doechii und Mitski auf der Bühne. Auch Bands wie Garbage, The Breeders, Bikini Kill und die Girlgroup Katseye treten auf. Ergänzt wird das Line-up durch Special Guests wie Stevie Nicks, Sarah McLachlan und Karen O. Geplant ist das Festival für den 29. August 2026 im Great Park in Irvine, Kalifornien.

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Rodrigo erzählte ihren Instagram-Followern von ihrem Vorhaben: "Ich war wirklich noch nie so aufgeregt, euch allen eine Neuigkeit mitzuteilen. Ich träume schon seit Jahren davon, dieses Festival zu veranstalten, und ich bin total aus dem Häuschen, dass es endlich wahr wird!" Auf Musikfans warte ein "rein weibliches Line-up" mit einigen ihrer Vorbilder und Freundinnen.

"Ich bin fest davon überzeugt, dass Freude, Gemeinschaft und Kreativität treibende Kräfte für bedeutende Veränderungen sein können, und ich hoffe, dass dieses Festival genau das sein wird", ergänzte sie. Die Einnahmen durch die Tickets kommen ihr zufolge Wohltätigkeitsorganisationen zugute, die Frauen und Mädchen fördern.

Nicht das erste Festival mit weiblichem Line-up

Das Daisy Chain Fields ist von der Lilith Fair inspiriert. Die in den 1990er-Jahren von Sängerin Sarah McLachlan ins Leben gerufene Festivalreihe setzte ebenfalls auf Sängerinnen und von Frauen geführte Bands. Damals seien Frauen bei vielen Festivals und im Radio deutlich unterrepräsentiert gewesen, erklärte Rodrigo im Interview mit "Pitchfork". Die Lilith Fair habe dieser Entwicklung bewusst entgegengewirkt.

Heute habe Rodrigo jedoch den Eindruck, dass solche politische Themen in der Unterhaltungsbranche wieder weniger Raum einnehmen. "So um 2020 war es total angesagt und cool, wenn Prominente über Politik sprachen, aber das ist es heute nicht mehr. Das wird nicht mehr gerne gesehen", sagte die Sängerin. Mit ihrem eigenen Festival wolle sie der "Grausamkeit in der Welt" etwas Positives entgegensetzen.

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