Nach Eklat in Berlin: Konzert von Nena in Wetzlar wird abgesagt

Sängerin Nena wurde für Aussagen bei einem Konzert in Berlin harsch kritisiert. In der Folge hat der Veranstalter des "Strandkorb Open Airs" nun ihren Auftritt in Wetzlar abgesagt.
| (tae/spot)
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Nena hat nach einem Auftritt in Berlin Kritik auf sich gezogen.
Nena hat nach einem Auftritt in Berlin Kritik auf sich gezogen. © imago images/Karina Hessland

Am Wochenende hat Nena (61) mit einigen Aussagen bei einem Konzert in Berlin für Aufruhr gesorgt. Im September wäre die Sängerin beim "Strandkorb Open Air" in Wetzlar aufgetreten. Dieses Konzert wurde vom Veranstalter in der Folge nun abgesagt. In einem Statement auf Facebook heißt es, dass das Open-Air-Event am 13. September "im Einvernehmen mit der Agentur der Künstlerin unmittelbar nach den jüngsten Ereignissen in Berlin abgesagt" worden sei. Der Veranstalter distanziere sich "von den Aussagen und dem Auftreten der Künstlerin".

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Der Hintergrund: In Berlin hatte sich am Wochenende nicht das gesamte Publikum an die Corona-Auflagen des Veranstalters der "Unter freiem Himmel"-Reihe gehalten. In den sozialen Medien kursiert ein Video-Mitschnitt, in dem Nena unter anderem erklärt: "Mir wird hier gedroht, dass sie die Show abbrechen, weil ihr nicht in eure Boxen geht." Sie überlasse es jedoch ihren Fans, "ob ihr das tut oder nicht". "Das darf jeder frei entscheiden, genauso wie jeder frei entscheiden darf, ob er sich impfen lässt oder nicht", führte die Sängerin weiter aus.

"Nenas Einstellung stimmt mit Hygiene- und Sicherheitskonzept nicht überein"

Dennis Bahl vom "Strandkorb Open Air" in Wetzlar erklärt nun: "Es war uns wichtig und daher auch bereits im Vorfeld vertraglich vereinbart, dass die Konzerte nicht als politische Bühne genutzt werden dürfen." Die Einstellung der Sängerin zum Veranstaltungsformat mit den Strandkörben stimme "nicht mit dem Hygiene- und Sicherheitskonzept überein, das eigens für diese Reihe coronakonform konzipiert worden ist", heißt es.

Die Tickets für das Konzert können laut Veranstalter an den Stellen zurückgegeben werden, wo sie erworben wurden.

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