Münchner Kammerorchester ruft zur Impfung auf

Wieder volle Konzertsäle. Um diesen Traum wahr werden zu lassen, ruft das Münchener Kammerorchester sein Publikum auf, sich impfen zu lassen.
| Robert Braunmüller
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Das voll besetzte Prinzregententheater bei einem Konzert des Münchener Kammerorchesters.
Das voll besetzte Prinzregententheater bei einem Konzert des Münchener Kammerorchesters. © Florian Ganslmeier

München - "Wir alle können dazu beitragen, dass der Konzertbetrieb ohne Einschränkungen stattfinden kann", heißt es in einer Mitteilung des Münchener Kammerorchesters, das derzeit auf sozialen Medien dafür wirbt, sich gegen Corona impfen zu lassen. 

Auch unter Musikern gibt es Impfunwillige

"Appelle an die Politik werden allein nicht reichen. Wenn sich möglichst viele von uns impfen lassen, wird die Pandemie beherrschbar. Damit steigt die Chance auf die erfüllten und bereichernden Konzerte, die wir uns alle wünschen."

Das Orchester beobachtet mit Sorge die sinkende Impfbereitschaft und die wieder steigende Inzidenz. "Ich glaube, man bewegt immer nur etwas im kleinen Kreis", sagt Florian Ganslmeier. Der Geschäftsführer des Münchener Kammerorchesters macht immer wieder die Erfahrung, dass die Impfskepsis stärker verbreitet ist, als viele glauben. In allen Orchestern gebe es Musiker, die sich nicht impfen lassen wollen, gleichzeitig aber die Einschränkungen der Politik für kulturelle Veranstaltungen heftig kritisierten - bis zur Klage.

Lesen Sie auch

Lesen Sie auch

Appell soll zur Steigerung der Impfquote führen

"Ich finde, wir müssen als Kulturbetrieb Stellung beziehen", so der Geschäftsführer. Und zwar nicht durch Kritik an den Maßnahmen, sondern mit einem Appell, durch eine Steigerung der Impfquote das pandemische Geschehen im Herbst beherrschbar zu machen. Ganslmeier würde sich wünschen, dass sich andere Orchester seinem Appell anschließen würden.

Da kann man ihm nur zustimmen. Im Herbst wird nicht nur die Isarphilharmonie eröffnet, sondern auch das Volkstheater. In der Staatsoper beginnt mit dem Amtsantritt des neuen Intendanten Serge Dorny eine neue Ära. Es wäre zu schade, wenn dieser Aufbruch durch einen dritten Lockdown abgewürgt werden würde.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren