Motörhead und "Schrei nach Liebe" erfolgreich

Zum 40-jährigen Jubiläum erhalten Lemmy Kilmister und seine Motörhead-Kollegen ein besonderes Geschenk. In den Offiziellen Deutschen Charts setzen sich die Briten erstmals an die Album-Spitze.
| (wue/spot)
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Lemmy Kilmister von Motörhead auf dem Glastonbury Music Festival im Juni
Jim Ross/Invision/AP Lemmy Kilmister von Motörhead auf dem Glastonbury Music Festival im Juni

Zum 40-jährigen Jubiläum erhalten Lemmy Kilmister und seine Motörhead-Kollegen ein besonderes Geschenk. In den Offiziellen Deutschen Charts setzen sich die Briten erstmals an die Album-Spitze. Wegen "Aktion Arschloch" feiert auch "Schrei nach Liebe" von den Ärzten einen Erfolg.

Ob bei Sänger Lemmy Kilmister (69) und seiner Band Motörhead wohl Magie im Spiel war? 2015 feiern die Briten nicht nur ihr 40-jähriges Jubiläum. Mit ihrem neuen Studioalbum "Bad Magic" konnten sie sich nun erstmals auch Rang eins der von GfK Entertainment ermittelten Offiziellen Deutschen Charts sichern. Damit verweisen Motörhead Sarah Connor mit "Muttersprache" und Manuellsen mit "Killemall" auf die Plätze. Bon Jovi landet mit "Burning Bridges auf der Vier und Errdeka mit "Rapunderdog" auf Rang sechs.

Hier können Sie den Song "Schrei nach Liebe" von den Ärzten herunterladen

In den Single-Charts erobert Namika mit "Lieblingsmensch" den Thron, gefolgt von Sido und Andreas Bourani mit "Astronaut" sowie Robin Schulz und Francesco Yates mit "Sugar". "What Do You Mean?" von Justin Bieber ist der höchste Neueinstieg auf Rang vier, während der Ärzte-Klassiker "Schrei nach Liebe" auf der Zwölf zurückkehrt.

 

Alles wegen "Aktion Arschloch"

 

Auch die private Initiative "Aktion Arschloch" entwickelt sich zu einem großen Erfolg. Musikhörer wurden dazu aufgerufen, den Ärzte-Song "Schrei nach Liebe" zu kaufen und damit ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Das erstmals 1993 veröffentlichte Lied wurde am Donnerstag zum meistgeladenen Download-Titel in Deutschland. Am Dienstag war der Song noch nicht einmal in den Top 100, am Mittwoch brachte es das Lied schon auf Rang 27. Laut GfK Entertainment verkaufte sich "Schrei nach Liebe" am Donnerstag dann öfter als Platz zwei bis sieben zusammengerechnet.

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