Manel-Konzert in München: Katalanische Sommernächte im Strom

Der internationale Indie-Folk der katalanischen Band Manel sorgt für Momente der Sehnsucht im Strom. Die AZ-Kritik.
| Michael Burner
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Von links nach rechts: Roger Padilla, Guillem Gisbert, Arnau Vallvé und Martí Maymó von Manel machten im Strom Halt.
mbu Von links nach rechts: Roger Padilla, Guillem Gisbert, Arnau Vallvé und Martí Maymó von Manel machten im Strom Halt.

Am Dienstagabend war die Amtssprache im Strom Spanisch – besser gesagt Katalan. Die Band Manel aus Barcelona schaute für eines ihrer fünf Deutschlandkonzerte in München vorbei.

Die Indiepop-Klänge der vierköpfigen Band wabern vom ersten Song an in unaufdringlicher Art und Weise durch Körper und Geist. Legt Martí Maymó seine Bassgitarre beiseite und schüttelt die Gefäßrassel im Takt zu Gitarren und Schlagzeug, dann kommt ein unbeschwertes Sommerfeeling auf. Die Wellen des Barceloneta, dem Stadtstrand in Barcelona, kann man beinahe hören. Die leicht elektro-angehauchten Songs aus dem neuen Album "Jo Competeixo" schüren eine Sehnsucht. Rein in den VW-Bus, Fenster auf – und in der lauen Sommernacht eine Küstenstraße entlan gcruisen. Der warme Wind säuselt durchs Haar. Aus den Boxen erklingt der internationale Indie-Folk von Manel. Ein Blick in die Gesichter der rund 100 Fans im Strom, darunter wohl etwa 80 Spanier, und man konnte ihnen den Tagtraum nahezu ansehen.

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