Madonna sagt Pride-Besuch in London in letzter Minute ab
Es gab viele Spekulationen um einen möglichen Auftritt von Madonna (67) beim London Pride. Doch die Sängerin habe laut "The Sun" ihren für Samstag geplanten Überraschungsbesuch kurzfristig abgesagt - aus Sicherheitsbedenken. Ausschlaggebend seien die erwarteten Menschenmassen in der britischen Hauptstadt gewesen.
Pride-Organisatoren bestätigen, dass Madonna nicht kommt
Zuvor hatten Gerüchte die Runde gemacht, wonach Madonna gemeinsam mit Beth Ditto und MNEK auf dem Trafalgar Square hätte auftreten sollen. Pride in London beendete das Rätselraten in den sozialen Medien. "Als Reaktion auf die Gerüchte können wir bestätigen, dass Madonna nicht bei Pride in London erscheinen oder auftreten wird", teilte die Organisation mit. Die Hintergründe schilderte eine Quelle gegenüber der britischen Zeitung. "Madge hatte sich sehr darauf gefreut, an der Veranstaltung teilzunehmen, da sie sich so stark für die Rechte von LGBTQ+ einsetzt", wird der Insider zitiert. "Doch ihr Team entschied sich wegen der großen Menschenmassen in letzter Minute gegen eine Teilnahme, da man befürchtete, sie könnte die gut organisierte Veranstaltung in ein heilloses Chaos stürzen".
Die Absage fällt in eine geschäftige Zeit für Madonna. Erst am 3. Juli hatte sie im Magazine London ihr neues Album vorgestellt. "Confessions II" ist das 15. Studioalbum der Sängerin.
Zehntausende bei der Parade
Auch ohne Madonna zog die Parade dennoch Zehntausende an. Nach Angaben der Organisatoren nahmen am Samstag mehr als 35.000 Menschen aus über 600 Gruppen teil. Der Zug führte vom Hyde Park Corner über die Piccadilly bis zum Whitehall Place. Auf den Festwagen wurde getanzt, aus den Lautsprechern dröhnte Musik. Auch Londoner Fußballklubs wie Arsenal, West Ham und Crystal Palace zogen mit eigenen Wagen mit.
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