Lizzo kündigt neues Album "Bitch" an

An ihrem 38. Geburtstag verkündet Lizzo die Nachricht, auf die ihre Fans lange gewartet haben: Im Juni erscheint ihr neues Studioalbum "Bitch". Das ursprünglich angekündigte Werk "Love In Real Life" landet dafür in der Schublade.
(eyn/spot) |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Lizzo will mit dem neuen Album eine neue Ära beginnen.
Lizzo will mit dem neuen Album eine neue Ära beginnen. © Xavier Collin/Image Press Agency/ddp/Sipa USA

Zu ihrem 38. Geburtstag am 27. April beschenkt Lizzo sich und ihre Fans: Auf Instagram kündigt die Sängerin ihr neues Studioalbum für den 5. Juni an. Die Platte trägt den markanten Titel "Bitch". "Alles Gute zum Geburtstag für mich! Willst du mir ein Geschenk machen? Dann bestell mein Album vor, Baby!!!!", schreibt sie in dem Post. Dazu veröffentlicht sie auch das Artwork zu "Bitch": Es zeigt eine Hand mit ausgestrecktem Mittelfinger, an dessen Stelle ein Foto der strahlenden Künstlerin montiert ist.

Anzeige für den Anbieter Instagram über den Consent-Anbieter verweigert

Den provokanten Titel begründet Lizzo in einem Statement, aus dem "Rolling Stone" zitiert: "Sich das Wort 'Bitch' zurückzuerobern, bedeutet Macht - es bedeutet, ein Etikett, das einst dazu diente, Frauen herabzusetzen, in ein Bekenntnis zu Selbstbewusstsein und selbstbewusster Selbstliebe zu verwandeln." Vorbilder, das Wort positiv zu verwenden, seien für sie Künstlerinnen wie Meredith Brooks oder Missy Elliott. "Es war nur folgerichtig, mein Album 'Bitch' zu nennen, denn es ist mein Lieblingswort geworden, wenn ich es nach meinen eigenen Vorstellungen verwende, und weil ich zu 100 % diese 'Bitch' bin!", so Lizzo.

Ein anderes Album bleibt in der Schublade

Für Lizzo, deren bürgerlicher Name Melissa Viviane Jefferson lautet, ist es nach "Special" aus dem Jahr 2022 das erste reguläre Studioalbum seit vier Jahren. "Bitch" tritt an die Stelle eines Werks, das eigentlich längst hätte erscheinen sollen: Schon Anfang 2025 hatte Lizzo das Album "Love In Real Life" angekündigt, zwei Singles veröffentlicht und im Fernsehen einen dritten Song präsentiert. Doch der erhoffte Charterfolg blieb aus.

Im Gespräch mit dem "New York Magazine" kritisierte Lizzo die Songs im vergangenen Jahr und erklärte, sich ebenso wie die Welt stark verändert zu haben. Die Konsequenz: Das fertige Material wanderte in die Schublade. Lizzo forderte bei ihrem Label mehr kreative Autonomie ein, um weniger glatte und direktere Musik produzieren zu können. Ein erstes Zwischenergebnis dieser Neuausrichtung war das Mixtape "My Face Hurts From Smiling", das im Juni 2025 erschien und stilistisch deutlich stärker in Richtung Rap ging.

Düsterer, persönlicher, ehrlicher

Klanglich soll "Bitch" diesen Bruch weiterführen. Das Album soll eine Mischung aus Pop, Rock und Rap enthalten und insgesamt düsterer ausfallen als alles, was Lizzo bisher gemacht hat. Inhaltlich verarbeitet die Sängerin auch die Schattenjahre ihrer Karriere - insbesondere die juristischen Auseinandersetzungen mit drei ehemaligen Tänzerinnen, die sie 2023 wegen Belästigung am Arbeitsplatz und eines feindseligen Arbeitsumfelds verklagt hatten. Lizzo weist die Vorwürfe zurück, weitere Verfahren laufen.

Bereits vor der offiziellen Albumankündigung hatte Lizzo einen Vorboten herausgebracht: Ende März erschien die Single "Don't Make Me Love U". Im dazugehörigen Musikvideo trifft die Sängerin in einer surrealen Inszenierung auf ihr früheres Ich aus der "Cuz I Love You"-Ära von 2019. Der Song wird auf der finalen Trackliste von "Bitch" zu finden sein, während "Love In Real Life" und "Still Bad" dort nicht auftauchen.

Nächster Schritt: Hollywood

Neben der Musik wartet auf Lizzo eine weitere Herausforderung: ihre erste große Filmrolle. Die Sängerin wird im Biopic "Rosetta" die Rock-'n'-Roll-Pionierin Sister Rosetta Tharpe spielen. Für die Vorbereitung nimmt Lizzo seit mehr als einem Jahr Gitarrenunterricht.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.