Lang Lang: "Ich liebe es, Vater zu sein"

Im Januar gab Lang Lang bekannt, Vater geworden zu sein. Im Interview verrät der Star-Pianist und Preisträger des Opus Klassik, ob sein Sohn bereits musikalisches Talent zeigt und wie das Leben als Vater für ihn ist.
| (tae/spot)
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Star-Pianist Lang Lang ist Vater eines Sohnes.
Star-Pianist Lang Lang ist Vater eines Sohnes. © Olaf Heine

Lang Lang (39) wird beim diesjährigen Opus Klassik für sein Album "Goldberg Variations" als Bestseller des Jahres ausgezeichnet. Bei der Gala am 10. Oktober kann der vielbeschäftigte Star-Pianist nicht persönlich anwesend sein, da er auf Tournee in den Vereinigten Staaten ist. Auch privat ist viel los bei dem Musiker: Im Januar machte Lang Lang öffentlich, Vater eines Sohnes geworden zu sein. Wie sich sein Leben dadurch verändert hat und was er an seiner Ehefrau Gina Alice Redlinger (27) schätzt, verrät der Pianist im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news.

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Sie erhalten einen Opus Klassik für Ihre "Goldberg-Variationen" als Bestseller des Jahres. Wie sehr freuen Sie sich über diese Auszeichnung?

Lang Lang: Die Goldberg-Variationen werden manchmal als der "Mount Everest" der Klavierliteratur bezeichnet. Die Einspielung dieses Meisterwerks war ein Lebenstraum von mir. Ich freue mich riesig über die Auszeichnung mit dem Opus Klassik für den Bestseller des Jahres.

Wie stolz sind Sie, dass die Goldberg-Variationen auch heute noch beim Publikum so beliebt sind?

Lang: Die Musik von J.S. Bach ist universell und überwindet Zeit und Raum. Deshalb berührt sie heute noch unsere Seelen. Ich bin so dankbar für seine Musik und es bereitet mir große Freude, sie mit dem heutigen Publikum teilen zu können.

Werden Sie auch persönlich bei der Preisverleihung anwesend sein?

Lang: Ich bin im Oktober in den Vereinigten Staaten auf Tournee und werde daher leider nicht an der Preisverleihung teilnehmen können. Aber wir werden ganz sicher mit meinen deutschen Freunden feiern, wenn ich im November nach Deutschland komme und die Goldberg-Variationen aufführe.

Auf der erweiterten Version Ihres Albums gibt es auch ein Duett mit Ihrer Frau Gina. Was schätzen Sie an ihr als musikalischer Partnerin?

Lang: Gina spielt seit ihrer frühen Kindheit Klavier und ist selbst eine wunderbare Pianistin. Wir harmonieren so gut, nicht nur als Ehefrau und Ehemann, sondern auch als Musiker. Musik spielt in unserem täglichen Leben eine große Rolle. Gina und ich musizieren viel zusammen.

Im Januar haben Sie die Geburt Ihres Sohnes bekannt gegeben. Wie ist das Leben als Vater?

Lang: Ich liebe es, Vater zu sein. Der einzige Vorteil der Reisebeschränkungen rund um den Globus während der Pandemie war, dass ich so viel Zeit mit ihm und meiner Familie verbringen konnte.

Zeigt Ihr Sohn bereits musikalisches Talent?

Lang: Ich würde sagen: Er ist neugierig. Wenn Gina oder ich Klavier spielen, wird er sehr aufmerksam und versucht mitzumachen. Ob er talentiert ist, lässt sich noch nicht sagen.

Welche privaten und beruflichen Pläne haben Sie noch für dieses Jahr?

Lang: Dieses Jahr möchte ich meinen Fans in Nordamerika und Europa meine Goldberg-Variationen live im Konzert präsentieren. Diese Termine mussten wegen der Pandemie verschoben werden und ich freue mich sehr, diese Musik endlich mit meinen Fans außerhalb Chinas teilen zu können. Außerdem arbeite ich derzeit an meinem nächsten Album. Darüber hinaus bringen wir die Lang Lang International Foundation nach Europa, was ein aufregender Schritt für uns ist.

Das erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer bei der Opus-Klassik-Gala

Bei der großen Opus-Klassik-Gala am 10. Oktober treten Opernsängerin Sonya Yoncheva (39), Geiger Daniel Hope (48), Klarinettist Martin Fröst (50), Opernsänger Piotr Becza?a (54), Trompeterin Lucienne Renaudin Vary (22), Cellist Pablo Ferrández (30), Pianist Daniil Trifonov (30), Geigerin Ragnhild Hemsing (33) und Sopranistin Fatma Said (*1991) auf.

Auch die Laudatoren sind prominent: So überreichen die Schauspielerinnen und Schauspieler Julia Koschitz (46), Christian Berkel (63) und Hans-Werner Meyer (57) sowie die Moderatorinnen Sabine Heinrich (44) und Ilka Brecht (55) die begehrten Preise. Die Moderation übernimmt Désirée Nosbusch (56). Das ZDF überträgt die Preisverleihung aus dem Konzerthaus Berlin zeitversetzt am gleichen Abend um 22:15 Uhr.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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