Historischer Chart-Rekord: Robbie Williams überholt die Beatles

Robbie Williams schreibt britische Musikgeschichte: Mit seinem Album "Britpop" sichert sich der Sänger seinen 16. Nummer-eins-Erfolg als Solokünstler und übertrifft damit die Beatles.
(jom/spot) |
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Robbie Williams hat es in seiner Heimat auf den Charts-Thron geschafft.
Robbie Williams hat es in seiner Heimat auf den Charts-Thron geschafft. © Imago images/Agencia EFE / Octavio Guzmán

Was für ein Moment für Robbie Williams (51): Der britische Entertainer hat einen Rekord gebrochen, den viele für unerreichbar hielten. Mit seinem neuen Album "Britpop" kletterte der 51-Jährige zum 16. Mal in seiner Solokarriere an die Spitze der britischen Charts - und überholte damit niemand Geringeren als die Beatles, die es auf 15 Nummer-eins-Alben brachten.

Gegenüber BBC News zeigte sich Williams völlig überwältigt von diesem Meilenstein. Er verglich seinen Erfolg mit einem Gummiband, das er von seiner Heimatstadt Stoke-on-Trent bis zum Mond gespannt habe - und das nun sogar die Venus umkreise. In seiner typisch selbstironischen Art bezeichnete er sich als den "Forrest Gump des Pop".

Bescheidene Feier in Paris

Den historischen Triumph begeht Williams derzeit in Paris, wo er mit seiner Frau Ayda Field (46) ein Wochenende verbringt. Die Feierlichkeiten fallen allerdings denkbar nüchtern aus: Mit einer Cola Zero und einem Salat wolle er den Rekord feiern, verriet der Musiker. Ein gewaltiger Kontrast zu den wilden 1990er-Jahren, als Alkohol- und Drogenexzesse die Karriere des ehemaligen Take-That-Mitglieds überschatteten.

Insgesamt kommt Williams nun auf 21 Nummer-eins-Alben, wenn man seine Erfolge mit Take That hinzurechnet. Nur Beatles-Legende Paul McCartney (83) liegt mit 23 Spitzenplatzierungen noch vor ihm. Dass sein Rekord allein für Großbritannien gilt, vergisst seine Tochter Teddy übrigens nicht - sie erinnerte ihn bei einem Familientreffen trocken daran, als er gegenüber seiner Schwiegermutter prahlte.

Zurück zu den Wurzeln

Williams selbst bezeichnet "Britpop" als das Album, das er eigentlich schon 1995 nach seinem Ausstieg bei Take That hätte machen wollen. "Es war die Hochphase des Britpop und ein goldenes Zeitalter für britische Musik", erklärte der Sänger laut einer Pressemitteilung. "Das neue Album ist rau, es gibt mehr Gitarren und es ist noch fröhlicher und hymnischer als sonst."

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Das Albumcover ist eine Hommage an einen legendären Moment: Es zeigt Williams beim Glastonbury Festival 1995 - mit gebleichten blonden Haaren, roter Adidas-Jacke und fehlendem Zahn. Das Foto ist inszeniert wie ein Gemälde in einer Kunstgalerie. In einer augenzwinkernden Anspielung auf die Klimaaktivisten von "Just Stop Oil" sind auf dem Cover zwei Demonstranten in orangefarbenen "Just Stop Pop"-T-Shirts zu sehen, die das vermeintliche Kunstwerk mit pinker Farbe bewerfen.

Eigentlich sollte "Britpop" bereits im Oktober erscheinen - doch dann kam Taylor Swift (36) und ihr Album dazwischen. Bei einem Konzert im Londoner Club Dingwalls gab Williams offen zu, das Album wegen der US-Sängerin verschoben zu haben. "Mit der kann man nicht konkurrieren", erklärte er laut "The Sun". "Ich will ein 16. Album auf Platz eins. Es tut mir leid, dass ich so verdammt egoistisch bin", gestand er freimütig. Das Album sollte dann eigentlich am 6. Februar erscheinen, überraschend veröffentlichte Williams es aber schon am 16. Januar.

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