Grammys 2022: Kultband ABBA zum ersten Mal nominiert

Die Neulinge ABBA, Top-Favoritin Olivia Rodrigo, BTS-Mangel und posthume Ehre für Chris Cornell: Das sind die Nominierungen der Grammys 2022.
| (stk/spot)
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Zum ersten Mal sind ABBA für einen Grammy nominiert.
Zum ersten Mal sind ABBA für einen Grammy nominiert. © Baillie Walsh

Am Dienstagabend (23. November) wurden sämtliche Nominierten in den 86 Kategorien der Grammys per Livestream enthüllt, die am 31. Januar 2022 auf einen oder mehrere der begehrten Musikpreise hoffen dürfen. Es scheint unmöglich, doch es hat tatsächlich bis ins Jahr 2021 gedauert, ehe die schwedische Band ABBA zum ersten Mal für einen Grammy nominiert wurde. Ihr Song "I Still Have Faith In You" geht ins Rennen um die "Aufzeichnung des Jahres".

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Weltstars kamen zu spät

Ihr frenetisch bejubeltes Album "Voyage" taucht hingegen nicht in der langen Liste auf. Das hat einen ganz pragmatischen Grund: Es erschien nach dem 30. September 2021 und somit außerhalb des Berücksichtigungszeitraums. Dieses Schicksal traf unter anderem auch Ed Sheerans (30) "=" oder Adeles (33) "30".

Die mitunter größten Chancen bei den Grammys im kommenden Jahr darf sich die erst 18-jährige Olivia Rodrigo ausrechnen. Sie ist in den vier wichtigsten Kategorien vertreten: "Aufzeichnung des Jahres", "Album des Jahres", "Lied des Jahres" sowie "Newcomer des Jahres". Streitig machen könnten ihr den Sieg in den ersten drei Kategorien unter anderem Billie Eilish (19), Lil Nas X (22), Kanye West (44), Taylor Swift (31) oder Justin Bieber (27), um nur einige zu nennen. Sie alle sind mit ihren jeweiligen Platten auch für das "Album des Jahres" nominiert.

Snubs und posthume Ehre

Überraschend hingegen ist die südkoreanische Erfolgsband BTS lediglich für einen Grammy in der Kategorie "Bestes Popduo/Gruppen-Performance" für ihren Hit "Butter" nominiert. In den Hauptkategorien fehlt von ihnen derweil jede Spur.

Zwei Nominierungen erhielt der 2017 verstorbene Musiker Chris Cornell. Für seine Version von "Nothing Compares 2 U" wurde er posthum für die "Beste Rock-Performance" nominiert. Sein "No One Sings Like You Anymore Vol. 1" ist zudem als "Bestes Rock-Album" in der Vergabe.

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