Gedenken an die Flüchtlinge: Requiem auf dem Grund des Mittelmeers

So wurde Beethovens "Ode an die Freude" sicher noch nie aufgeführt: Die dänische Künstlergruppe Between Music spielt die Europahymne als Requiem auf dem Grund des Mittelmeers.
| (spot)
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
2  Kommentare Empfehlungen
Mit speziellen Unterwasserinstrumenten spielten die Künstler Beethovens "Ode an die Freude".
United4Rescue Mit speziellen Unterwasserinstrumenten spielten die Künstler Beethovens "Ode an die Freude".

Das Schicksal der Flüchtlinge, die tagtäglich im Mittelmeer ums Leben zu kommen, gerät wegen der Corona-Krise immer mehr aus den Augen der Öffentlichkeit. Das Bündnis United4Rescue will mit einer besonderen Aktion entgegenwirken. Für die Kampagne "Drowned Requiem" spielt die dänische Künstlergruppe Between Music die Europahymne als Requiem auf dem Grund des Mittelmeers.

Promis unterstützen Aktion

"Wir wollen nicht länger gleichgültig und tatenlos zusehen, wie das Mittelmeer zum Massengrab wird. Darum gedenken wir mit diesem Requiem all der toten Geflüchteten", sagt Sandra Bils, Gründungsmitglied von United4Rescue. Das daraus entstandene Video wurde am 15. November veröffentlicht und sammelt gleichzeitig Spenden, um ein neues Schiff für weitere Rettungsmissionen seetüchtig zu machen. Prominente wie Model und Schauspielerin Mirja du Mont (44) und Model Hana Nitsche (34) unterstützen die Aktion.

Die dänische Künstlergruppe Between Music taucht für ihre Konzerte normalerweise in gläserne Wassertanks. Die Aktion im Mittelmeer war für sie eine Premiere. Mit speziellen Unterwasserinstrumenten spielten die Künstler Beethovens "Ode an die Freude".

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 2  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
2 Kommentare
Artikel kommentieren