Familienauftritt: Jay-Z holt Beyoncé und Blue Ivy auf die Bühne

Jay-Z (56) hat seine Konzertreihe zum 30-jährigen Jubiläum mit Unterstützung aus der eigenen Familie eröffnet. Beim Auftaktkonzert im New Yorker Yankee Stadium am Freitagabend (10. Juli) holte der Rapper nacheinander seine Ehefrau Beyoncé (44) und die gemeinsame Tochter Blue Ivy Carter (14) auf die Bühne.
Für "Can't Knock the Hustle" hatte der 56-Jährige eigentlich Mary J. Blige an seiner Seite, die den Song ursprünglich mit einsang. An diesem Abend sprang jedoch Beyoncé für sie ein und übernahm ihren Part, wie Videos auf X zeigen.
Beyoncé übernimmt den Part von Mary J. Blige
Während sie den Song sang, ging Beyoncé über die Bühne. Als ihre Zeile endete und der Titel ausklang, warf ihr Jay-Z ein "Oh, sie kann singen" hinterher. Sie gab das Kompliment ans Publikum weiter: "Applaus für mein Baby", sagte die Sängerin und entlockte ihrem Mann ein Lächeln.
Wenig später kam Blue Ivy dazu. Die 14-Jährige begleitete ihren Vater bei "Feelin' It" und übernahm am Ende des Titels aus dem Jahr 1996 das Klaviersolo, wie ein weiterer auf X geteilter Clip zeigt.
Blue Ivy am Klavier
Das Publikum quittierte ihren Auftritt mit lautem Applaus. "Macht Lärm für die legendäre Blue Ivy Carter", rief Jay-Z, bevor sich Vater und Tochter lange in den Armen lagen.
Dass seine Tochter am Klavier eine gute Figur macht, hatte Jay-Z schon im März gegenüber dem Magazin "GQ" durchblicken lassen. Er bezeichnete sie darin als "eine wahnsinnige Pianistin". Einen Lehrer lehne sie strikt ab: "Sie lässt uns keinen Lehrer für sie engagieren. Sie will nicht, dass es zu einem Job wird. Aber sie hat ein absolutes Gehör. Wenn sie einen Song hört, sagt sie: 'Spiel ihn noch mal', und dann bringt sie ihn sich selbst bei."
Bühnenluft hat Blue Ivy in den vergangenen Jahren reichlich geschnuppert, allerdings an der Seite ihrer Mutter. 2023 stand sie bei der "Renaissance World Tour" mit auf der Bühne, 2025 folgte die "Cowboy Carter World Tour".
Erfahrung von den Touren ihrer Mutter
Bei der "Renaissance"-Tour sollte es zunächst bei einem einzigen Auftritt bleiben. Nachdem die damals Elfjährige aber negative Kommentare zu ihrem ersten Auftritt gelesen hatte, bestand sie darauf, es noch einmal zu versuchen. Sie übte so lange, bis die Choreografie saß.
Zwei Jahre später kehrte die inzwischen 13-Jährige deutlich souveräner zurück. Bei 32 Shows in drei Monaten tanzte sie über die volle Länge der jeweils dreistündigen Konzerte an der Seite ihrer Mutter. In einzelnen Momenten stand sie sogar allein im Rampenlicht, etwa bei einer Tanzeinlage zu Beyoncés Hit "Déjà Vu" aus dem Jahr 2006, die im Netz die Runde machte und von Fans liebevoll "Déjà Blue" getauft wurde.