EMA's: Ariana Grande räumt bei Jubiläumsshow ab

Miley Cyrus steckte sich im Vorjahr noch auf der Bühne einen Joint an - ähnlich Spektakuläres bot die MTV Europe Awards dieses Jahr nicht. Das Highlight: David Hasselhoff im Schottenrock.
| dpa
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Die schottische Sängerin Emeli Sande
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Ozzy Osbourne mit seiner Frau Sharon
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David Hasselhoff mit seiner Model-Freundin Hayley Roberts
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Die irische Fernsehmoderatorin Laura Whitmore
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US-Musiker Redfoo
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Das britische TV-Gesicht Vicky Pattison
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Die kanadische Sängerin Kiesza
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Die britische Sängerin Charli XCX
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US-Sängerin Nicki Minaj schwebte für ihren Auftritt in der Luft
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Die Abräumerin des Abends: Ariana Grande
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Ed Sheeran
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Die kanadische Sängerin Kiesza erinenrte mit ihrem Outfit an Miley Cyrus...
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Slash
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US-Schauspielerin Jenna Malone (l.) und das britische Model Jourdan Dunn, die sich extra nochmal umgezogen hatte, präsentierten den Hip Hop-Award
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Bono von U2
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Die britische Sängerin Charli XCX
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Ozzy Osbourne bekommt von Slash (r.) den "Glocal Icon Award" überreicht
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Der spanische Sänger Enrique Iglesias
dpa 21 Der spanische Sänger Enrique Iglesias

Glasgow - Ariana Grande war mit ihrem millionfach verkauften Superhit "Problem" die große Abräumerin bei den diesjährigen MTV Europe Music Awards. Die 21 Jahre alte US-Sängerin wurde bei der Show am Sonntagabend in Glasgow als beste Künstlerin ausgezeichnet und griff für "Problem" gleich auch noch den Preis für die beste Single ab. "Das ist absolut verrückt", erklärte Grande überglücklich in ihrer Dankesrede nach der zweiten Auszeichnung des Abends. Die Music Awards feierten mit einer schottisch-geprägten, wenig skandalträchtigen Show ihren 20. Geburtstag. Unter den Preisträgern waren auch - mal wieder - Katy Perry, One Direction und Justin Bieber.

Durch den Abend in der SSE Hydro Arena führte US-Rapperin Nicki Minaj ("Anaconda"), die nicht nur als Moderatorin vor die Tausenden jungen Musikfans aus Schottland trat. Minaj zeigte sich auch beim Gastgeberland erkenntlich: "Ich habe so viel über euer wunderschönes Land und die Kultur gelernt (...) Ich bin praktisch schon Schottin geworden." Zum Beweis legte sie erst einen Rap über Whisky und schottisches Gebäck, Shortbread genannt, hin, und gab anschließend Gesangsfetzen aus der Rockhymne "500 Miles" der Band The Proclaimers zum Besten. Sie bekam zudem die Trophäe in der Kategorie "Bester Hip-Hop-Künstler".

Unter den weiteren Preisträgern waren die üblichen Verdächtigen: Die Boyband One Direction griff drei Awards ab, darunter denjenigen für den besten Pop-Act. Katy Perry gewann wie die australische Pop-Rock-Band 5 Seconds of Summer zwei Preise, Justin Bieber wurde als bester männlicher Künstler ausgezeichnet. Keiner dieser Preisträger war jedoch zugegen, um die Trophäen persönlich entgegenzunehmen.

Auch einige andere Stars ließen sich nicht blicken: Gerüchte, wonach etwa US-Star Beyoncé auftreten würde, bestätigten sich nicht. Der schottische DJ Calvin Harris sagte wegen Krankheit ab. Dafür sorgten auf der Bühne Ed Sheeran, Alicia Keys, Enrique Iglesias und U2 für Unterhaltung. Der in die Jahre gekommene "Baywatch"-Star David Hasselhoff präsentierte sich stolz im Schottenrock. Linkin Park rockte sich zum nächsten Europe Music Award in der Kategorie "Rock".

Die Gewinner der Europe Music Awards werden von Musikfreunden in ganz Europa gewählt. Die Gala findet in jedem Jahr in einer anderen Stadt statt. Während Miley Cyrus im vergangenen Jahr in Amsterdam für Aufsehen gesorgt hatte, indem sie sich auf der Bühne einen Joint ansteckte, war die diesjährige Show relativ unspektakulär - selbst Altrocker Ozzy Osbourne, ausgezeichnet als "Globale Ikone", wirkte da wie ein gealterter Staatsmann.

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