"Einfach fantastisch": Boy George äußert sich zu ESC-Ausscheiden

Schon im Halbfinale war für Boy George und die Sängerin Senhit beim ESC Schluss. Der Musikstar hat sich selbst dennoch enthusiastisch über seine Teilnahme beim Eurovision Song Contest geäußert.
von  (lau/spot)
Boy George und Senhit auf der Bühne des Eurovision Song Contest in Wien.
Boy George und Senhit auf der Bühne des Eurovision Song Contest in Wien. © imago images/TT / Jessica Gow/TT

Der britische Weltstar Boy George (64) hatte sich möglicherweise mehr von seiner ersten ESC-Teilnahme erhofft. Beim ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest 2026 am Dienstagabend in der Wiener Stadthalle schied der Sänger der Band Culture Club aus. Boy George stand mit der italienischen Sängerin Senhit (46) für den Song "Superstar" auf der Bühne. Sie trat für San Marino an. Zu seinem Ausscheiden vor dem großen Finale hat sich Boy George jetzt auch selbst geäußert.

Auf X schrieb der Musiker: "Wenn ihr für uns gestimmt habt, vielen, vielen Dank! Ich war zwar traurig, dass wir es nicht ins Finale geschafft haben, aber meine Eurovision-Erfahrung war einfach fantastisch. Ich würde keine Sekunde davon zurücknehmen wollen." Weiterhin dankte der Brite der "gesamten Delegation aus San Marino", die er als eine "lustige Truppe" bezeichnete. Man werde gemeinsam im Sommer in Italien bei einer Show der Gruppe Culture Club performen.

Zu wenig Boy George für die ESC-Jury?

Beim ersten ESC-Halbfinale war George erst gegen Ende der Performance von "Superstar" auf der Bühne erschienen. Er saß auf einem Kristallthron und war insgesamt kaum eine Minute zu sehen. Für Jury und Fans war das offenbar zu wenig.

Boy George hatte mit seiner Band Culture Club in den 1980ern Welthits wie "Karma Chameleon" und "Do You Really Want To Hurt Me" veröffentlicht. Er sorgte auch mit seinem androgynen Auftreten und schrillen Styling für Aufsehen und gewann so die Herzen zahlreicher Fans.

Sarah Engels mit spektakulärem Stunt außer Konkurrenz

Auf der Bühne des ESC 2026 sorgte indes auch der deutsche Beitrag Sarah Engels (33) für Begeisterung. Ihren Song "Fire" performte die automatisch für das Finale am Samstag qualifizierte Sängerin noch außer Konkurrenz - und sorgte dennoch für einen der meistdiskutierten Momente des Abends. Mitten in der Choreografie erklomm sie eine erhöhte Plattform und ließ sich rückwärts aus mehr als zwei Metern Höhe fallen und von ihren vier Tänzerinnen auffangen.

Zudem betrat Engels die Bühne in einem weißen Kleid, das die Tänzerinnen ihr im Verlauf der Nummer vom Leib rissen - darunter kamen ein knapper Body und Overknee-Stiefel zum Vorschein. Das Publikum in der Wiener Stadthalle reagierte mit Jubel.

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