Creed-Sänger hat eine bipolare Störung

Nach seinem öffentlichen Zusammenbruch im Herbst des vergangenen Jahres geht es Creed-Frontmann Scott Stapp wieder besser. Der Sänger wird wegen einer bipolaren Störung behandelt und hat an einem Punkt sogar geglaubt, dass seine Familie eine Terrororganisation unterstützt.
| (wue/spot)
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Scott Stapp bei einem Auftritt im April 2014
Owen Sweeney/Invision/AP Scott Stapp bei einem Auftritt im April 2014

Im November des vergangenen Jahres veröffentlichte Scott Stapp (41) ein Internetvideo, in dem er davon sprach, dass er derzeit von irgendwem "bösartig attackiert" werde.

Man habe ihm viel Geld gestohlen und er lebe in einem Hotel, berichtete der Sänger der in den 1990er und 2000er Jahren sehr erfolgreichen Rockband Creed ("With Arms Wide Open") - weitere Episoden folgten. Doch die Anschuldigungen aus dem Video waren Quatsch, wie er im Gespräch mit dem US-Magazin "People" jetzt berichtet: "Ich war verrückt."

Hier können Sie das "Greatest Hits"-Album von Creed herunterladen

 

Ein Engel auf der Kühlerhaube

 

"Wegen Alkohol- und Drogenmissbrauch hatte ich einen psychotischen Schub", erzählt Stapp weiter. "Ich habe halluziniert. Einen Monat lang bin ich durch die Vereinigten Staaten gefahren und bin einem Engel gefolgt, der auf der Kühlerhaube meines Autos saß." Er sei glücklich, dass er noch lebe, erklärt der Musiker. An einem Punkt sei es dann sogar so schlimm geworden, dass er geglaubt habe, dass "meine Familie etwas mit ISIS zu tun hat, und dass mir Millionen von Dollar gestohlen worden sind, um den Terrorismus zu unterstützen."

Etwas später habe Stapp dann fachmännische Hilfe gesucht und sich in Behandlung begeben. Dort wurde dann auch festgestellt, dass er an einer bipolaren Störung leidet. Die Diagnose sei für den Sänger erst schwer zu fassen gewesen, doch für ihn und seine Familie war es schließlich "eine große Erleichterung, denn endlich hatten wir eine Antwort." Nun sei er komplett nüchtern, befinde sich weiter in Behandlung, nehme an einem Zwölf-Stufen-Programm teil, nehme Medikamente und treffe sich mit einem Betreuer. "Nichts ist wichtiger als meine Nüchternheit", fasst Stapp zusammen.

 

 

 

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