Bestätigt: Lady Gaga tritt am Sonntag bei den Grammys auf
Die Recording Academy hat es offiziell gemacht: Lady Gaga (39) wird am kommenden Sonntag bei den 68. Grammy Awards erstmals seit 2022 als Live-Act auf der Bühne stehen. Die 14-fache Grammy-Gewinnerin könnte eine der erfolgreichsten Nächte ihrer Karriere erleben.
Gaga geht in diesem Jahr mit gleich sieben Nominierungen ins Rennen, vor allem für ihr aktuelles Erfolgsalbum "Mayhem" und die Hit-Single "Abracadabra". Unter anderem ist die Musikerin in den Top-Kategorien "Aufnahme des Jahres", "Album des Jahres" und "Song des Jahres" im Rennen.
Die diesjährigen Grammys markieren das Ende einer Ära: Es ist das letzte Jahr, in dem die Zeremonie auf CBS ausgestrahlt wird, bevor sie zu Disney wechselt. Zudem wird Comedian Trevor Noah nach sechs Jahren zum letzten Mal als Gastgeber durch den Abend führen. Neben Gaga wurden bereits weitere hochkarätige Performer bestätigt, darunter Justin Bieber, Sabrina Carpenter, Post Malone und eine Rock-Kollaboration mit Slash und Duff McKagan.
Emotionaler Tour-Abschluss bei Lady Gaga
Aktuell befindet sich Lady Gaga auf ihrer riesigen "Mayhem Ball"-Welttournee. Während eines ihrer Konzerte im Tokyo Dome, wo sie am 30. Januar ihre fünfte und letzte Show spielt, nutzte sie die Bühne für eine leidenschaftliche politische Botschaft.
Mitten im Set hielt Gaga inne, um die aktuelle Situation der US-Einwanderungsbehörde ICE zu kritisieren. Mit Blick auf ihre baldige Rückkehr in die USA sagte sie sichtlich bewegt: "In ein paar Tagen werde ich nach Hause fliegen und mein Herz schmerzt, wenn ich an die Menschen, die Kinder und die Familien in ganz Amerika denke, die gnadenlos von der ICE ins Visier genommen werden. Ich denke an all ihren Schmerz und wie ihr Leben direkt vor unseren Augen zerstört wird."
Die Sängerin widmete den Song "Come to Mama" allen Betroffenen und rief zu Mitgefühl und politischer Verantwortlichkeit auf, bevor sie sich auf den Weg zurück nach Los Angeles machte, um rechtzeitig für die Grammy-Proben einzutreffen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird auch die Preisverleihung ganz im Zeichen der Promi-Proteste gegen ICE stehen.
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