Monet-Gemäde für fast 28 Millionen Dollar versteigert

Immer wieder hat Claude Monet die Charing Cross Bridge, die auch als Westminster Bridge bekannt ist, gemalt. Ein Gemälde aus der Serie wurde jetzt bei Sotheby's versteigert.
| dpa
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Claude Monet, Charing Cross Bridge, 1903.
Sothebys/dpa/dpa Claude Monet, Charing Cross Bridge, 1903.

New York - Eine London-Ansicht des französischen Künstlers Claude Monet (1840-1926) ist in New York für fast 28 Millionen Dollar versteigert worden. "Charing Cross Bridge" sei von einem anonymen Bieter für 27,6 Millionen Dollar (etwa 25 Millionen Euro) ersteigert worden, teilte das Auktionshaus Sotheby's am Mittwoch mit.

Monet hatte das Werk 1903 bei einem Besuch in London gemalt. In den vergangenen 40 Jahren war es in einer Familiensammlung gewesen.

Zahlreiche weitere Werke erzielten bei der Auktion ebenfalls zweistellige Millionenbeträge, unter anderem eine Büste, die Alberto Giacometti von seinem Bruder Diego anfertigte, und die nach einem Wettstreit mit sieben Bietern bei 14,3 Millionen Dollar landete.

Zum Auftakt der traditionellen New Yorker Herbstauktionen war beim Auktionshaus Christie's zuvor bereits ein Werk des belgischen Künstlers René Magritte (1898-1967) für rund 19,5 Millionen Dollar versteigert worden. Ein anonymer Bieter hatte das Gemälde "Le Seize Septembre" des surrealistischen Künstlers ersteigert.

Im Lauf der Woche stehen noch weitere Highlights auf dem Auktions-Kalender, unter anderem ein Wandbild von Keith Haring. Insgesamt ist die Stimmung bei den diesjährigen Herbstauktionen Experten zufolge aber unter anderem aufgrund der Unsicherheiten rund um den Brexit in Großbritannien und der im kommenden Jahr anstehenden Wahl in den USA eher getrübt.

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