Kussszene in Corona-Zeiten? - Double in einer Serie

Die Aufnahme von Kussszenen ist in Corona-Zeiten nicht einfach. Die Macher einer Fernsehserie haben jedoch eine kreative Lösung gefunden.
| dpa
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Die Schauspieler Sven Martinek (Rolle Dr. Christoph Lenz) und Elisabeth Lanz (Rolle Tierärztin Dr. Mertens) tragen Plastikvisiere zum Schutz gegen das Coronavirus.
Steffen Junghans/ARD/dpa/dpa Die Schauspieler Sven Martinek (Rolle Dr. Christoph Lenz) und Elisabeth Lanz (Rolle Tierärztin Dr. Mertens) tragen Plastikvisiere zum Schutz gegen das Coronavirus.

Leipzig - Wie dreht man eine Kussszene, ohne gegen Corona-Abstandsregeln zu verstoßen? Die Macher der Fernsehserie "Tierärztin Dr. Mertens" haben darauf eine Antwort gefunden.

"Um auf Nähe beim Protagonistenpaar Susanne Mertens und Christoph Lenz nicht verzichten zu müssen, greifen wir für Kussszenen auf ein Double zurück", erklärte MDR-Fernsehfilmchefin Jana Brandt.

"Dankenswerterweise hat sich dafür die einzig mögliche Person zur Verfügung gestellt, die Partnerin von Sven Martinek." Derzeit wird die siebte Staffel in Leipzig gedreht. Dr. Susanne Mertens (Elisabeth Lanz) und ihr ehemaliger Partner Christoph Lenz (Sven Martinek) schmieden darin wieder gemeinsame Zukunftspläne.

Ansonsten werde beim Drehen auf Szenen mit enger körperlicher Nähe möglichst verzichtet. Der Mindestabstand von 1,50 Meter werde gewahrt. Die Drehbücher seien dahingehend angepasst worden, teilte Brandt mit. Am Set herrsche hinter der Kamera Mund-Nasen-Schutzpflicht. Ein externer Sicherheitsspezialist habe ein umfassendes Arbeitsschutz- und Hygienepaket speziell für die Dreharbeiten konzipiert. Noch bis zum 29. Juli wird in Leipzig und Umgebung gedreht.

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