Alte Pinakothek in München eröffnet 2018 mit Leonardo da Vinci alle Säle

Die Räumung der ersten Säle begann vor drei Jahren, seither waren nur Teile der Alten Pinakothek zugänglich. In einem Jahr soll die aufwendige Sanierung abgeschlossen sein. Kunstliebhaber können sich derweil im digitalen Museum vertrösten.
| Linda Vogt, dpa
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2018 sollen endlich wieder alle Säle in der Alten Pinakothek eröffnen.
Andreas Gebert/dpa 2018 sollen endlich wieder alle Säle in der Alten Pinakothek eröffnen.

Die Räumung der ersten Säle begann vor drei Jahren, seither waren nur Teile der Alten Pinakothek zugänglich. In einem Jahr soll die aufwendige Sanierung abgeschlossen sein. Kunstliebhaber können sich derweil im digitalen Museum vertrösten.

München - Mit der Ausstellung "Florenz und seine Maler. Von Giotto bis Leonardo da Vinci" wird die Alte Pinakothek vom 18. Oktober 2018 an wieder alle Säle öffnen.

"Wir werden noch ein Jahr brauchen", sagte der Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Bernhard Maaz, bei der Vorstellung des Programms für 2017/2018 am Donnerstag. Während der langjährigen Modernisierung für rund 12 Millionen Euro sind bis dahin nur Teile für die Besucher zugänglich.

Paul Klee kommt nach München

Noch in diesem Jahr nimmt die Pinakothek der Moderne in der Ausstellung "Araki.Tokyo" das frühe Werk des japanischen Fotografen Nobuyoshi Araki in den Blick. Das Museum zeigt den Künstler "von einer neuen Seite, die dem europäischen Publikum kaum bekannt ist", betonte Maaz.

Erstmals werden in München auch etwa hundert neue Werke von Paul Klee zu sehen sein. Der eigene Bestand der Pinakothek der Moderne wird im kommenden Jahr für die Ausstellung "Konstruktionen des Geheimnisses" mit den Leihgaben aus Europa und Übersee ergänzt.

Ist die "Alte" fertig, kommt die "Neue" dran

Auf die Fertigstellung der Alten Pinakothek folgt die Großsanierung der Neuen. Wo und in welchem Umfang die Kunstwerke in den veranschlagten drei Jahren zu sehen sein werden, steht noch nicht fest. Derzeit befinde man sich noch in der Planung, betonte Maaz. Aber: "Wir sind zuversichtlich, dass wir nicht unsichtbar werden."

Im Notfall können Kunstliebhaber auf ein digitales Museum ausweichen. Vor einem Jahr haben die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen damit begonnen, ihren gesamten Bestand online zugänglich zu machen. 25 000 Objekte aus 700 Jahren Kunstgeschichte sollen am Ende in der Datenbank gelistet werden. Dazu gehören Informationstexte und - sofern es das Urheberrecht erlaubt – Abbildungen der Kunstwerke. Besucher können sich auf der Website ihre persönliche Galerie aus Lieblingswerken zusammenstellen.

Lesen Sie hier: Auf Augenhöhe mit Michelangelo und Gott

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