"Wonder Woman" droht Verbot

Kurz vor dem Kinostart von "Wonder Woman" könnte der Superheldinnenfilm im Libanon noch verboten werden. Der Grund: die Herkunft der Hauptdarstellerin Gal Gadot.
| teleschau - der mediendienst
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Die Israelin Gal Gadot spielt "Wonder Woman" in der gleichnamigen DC-Comicverfilmung. Das passt einer israelfeindlichen Gruppe im Libanon gar nicht.
2015 Clay Enos / Warner Bros. Ent. Inc. & Ratpac-Dune Ent. LLC Die Israelin Gal Gadot spielt "Wonder Woman" in der gleichnamigen DC-Comicverfilmung. Das passt einer israelfeindlichen Gruppe im Libanon gar nicht.
Muss "Wonder Woman" einen Bogen um libanesische Kinos machen? Die Gruppe "Campaign to Boykott Supporters of Israel - Libanon" (Kampagne zum Boykott Unterstützer Israels - Libanon) versucht zumindest, den Kinostart
des Films im Libanon zu verhindern. Grund für die Verbotsforderung ist die israelische Herkunft der Hauptdarstellerin Gal Gadot. Auf der Facebook-Seite der israelfeindlichen Gruppe wird Gadots Vergangenheit als Soldatin der israelischen Armee und ihre Befürwortung israelischer Militäreinsätze
im Gazastreifen thematisiert. Ein offizielles Verbot für die Vorführung des Superheldenstreifens liegt bislang noch nicht vor. Der Libanon boykottiert jedoch seit Jahrzehnten alle israelischen Produkte und untersagt seinen Bürgern jeglichen Kontakt zu Israelis. Reisen in das verfeindete Nachbarland sind ebenfalls verboten. Zwar werben Filmplakate in ganz Beirut für die Comicverfilmung mit der schönen Israelin, doch die jahrzehntelange Feindseligkeit der beiden Länder zieht sich bis in die Kulturszene und könnte den Film selbst Stunden vor Kinostart noch verhindern.
  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren