Wird Spider-Man aus dem "Avengers"-Universum gekickt?

Sony und Marvel beenden ihre Zusammenarbeit für kommende "Spider-Man"-Filme. Doch bedeutet das auch den Abschied des Superhelden aus dem "Avengers"-Universum?
| (wue/spot)
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Spider-Man (Tom Holland) und MJ (Zendaya) in "Spider-Man: Far From Home"
2019 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH Spider-Man (Tom Holland) und MJ (Zendaya) in "Spider-Man: Far From Home"

Nach mehrmonatigen Verhandlungen steht nun fest, dass Sony und Marvel in Sachen Spider-Man ihre Zusammenarbeit beenden werden. Das berichtet das US-Branchenmagazin "Deadline". Die Filmrechte an dem Superhelden liegen seit Jahren bei Sony. Nun sollen Produzent Kevin Feige (46) und Marvel an künftigen "Spider-Man"-Produktionen kein Mitspracherecht mehr besitzen, wie es heißt. Sony und Disney hätten sich angeblich nicht über die Finanzierung kommender Filme einigen können.

Hier sehen Sie Spider-Man in "Avengers: Endgame"

Das bedeutet nicht nur, dass zwei geplante "Spider-Man"-Filme ohne Mitwirkung von Marvel-Chef Feige entstehen sollen. Fans befürchten, dass der Superheld künftig auch aus dem Marvel Cinematic Universe (MCU) verschwinden könnte. Dadurch wäre er es dann vorbei mit Spider-Mans Auftritten in Produktionen wie der rekordbrechenden Comic-Action "Avengers: Endgame". Selbst Schauspieler wie Hawkeye-Darsteller Jeremy Renner (48) meldeten sich bereits zu der Angelegenheit zu Wort. Auf Instagram schrieb Renner: "Hey Sony Pictures, wir wollen Spider-Man bitte zurück bei Stan Lee und Marvel, danke."

Anzeige für den Anbieter Instagram über den Consent-Anbieter verweigert

Entwarnung?

Dabei muss das tatsächlich noch lange nicht heißen, dass Spider-Man nichts mehr mit dem MCU zu tun haben wird. In einem Statement von Sony heißt es, dass es Disneys Entscheidung gewesen sei, dass Feige nicht mehr an den "Spider-Man"-Filmen mitarbeiten werde: "Wir sind enttäuscht, respektieren aber Disneys Entscheidung, dass er [Anm. d. Red.: Kevin Feige] nicht als leitender Produzent unseres nächsten Live-Action-Spider-Man-Films weitermachen wird." Man sei dankbar für Feiges bisherige Hilfe und man wolle den Pfad weiter verfolgen, auf den Feige Sony mit dem Superhelden geführt habe.

"Das bedeutet nicht unbedingt, dass Spider-Man künftig nicht mehr Teil des MCU ist", erklärt ein mit den Verhandlungen vertrauter Insider unterdessen "USA Today". Bei der derzeitigen Auseinandersetzung von Sony und Disney drehe sich alles rein um Feige als Produzent. Ein Auftritt Spider-Mans in den beiden nächsten Marvel-Filmen "Black Widow" (Mai 2020) und "The Eternals" (November 2020) war zuvor aber sowieso bereits unwahrscheinlich.

Wie auch in "Spider-Man: Far From Home" ist auf Sonys Seite laut "Deadline" derzeit geplant, dass Tom Holland weiterhin in den Spinnenanzug schlüpfen wird. Auch Jon Watts solle bei den kommenden Filmen wenn möglich wieder Regie führen.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren