Weihnachten wider Willen

Jella Haase und andere deutsche Jungstars im Psychiatrie-Drama „4 Könige“. Das ungleiche Quartett Alex, Lara, Fedja und Timo findet in einer Klinik für psychisch Kranke zueinander. Jeder hat dabei mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen.
| Max Trompeter
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Jella Haase.
Port au Prince Pictures Jella Haase.

„Was kommt euch als Erstes in den Sinn, wenn ihr über Weihnachten nachdenkt?“, fragt Psychiater Dr. Wolff (Clemens Schick) in die Runde. „Druck“, sagt Alex (Paula Beer). Sie ist die letzte der „4 Könige“, die in der Jugendpsychiatrie gelandet ist. Dort müssen sie jetzt Weihnachten gemeinsam überstehen.

 

Die Schreckhafte, die Aufsässige, der Traumatisierte und der Aggressive

 

Allmählich befreundet sich Alex mit Lara (Jella Haase, bekannt aus „Fack Ju Göhte“). Die ist eine aufsässige, aber zerbrechliche Jugendliche, die mit Drogen gegen ihre snobistischen Eltern rebellierte, eine daraus resultierende Psychose brachte sie in die Klinik.

Fedja (Moritz Leu) wiederum wurde von seinen Klassenkameraden misshandelt und traumatisiert, und jetzt heizt die Ankunft seines aggressiven neuen Zimmerkollegen Timo (Jannis Niewöhner) seine Angst weiter an. Dr. Wolff erlaubt dieser Gruppe, ins anrainende Waldstück loszuziehen und schaut sogar weg, als sie sich vorher Alkohol aus dem Geschenkekorb klauen.

Und diese lange Leine erlaubt das kleine Weihnachtswunder: Die vier finden zueinander. Doch Regie-Debütantin Theresa von Eltz tischt zum Fest der Liebe keine platte Story mit Happy End auf. Denn die Probleme der vier – großartig gespielten – Jugendlichen verschwinden keineswegs im Handumdrehen.

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