Wegen "Melania"? Michelle Obamas Doku "Becoming" geht durch die Decke
Der Kinostart des Dokumentarfilms "Melania" über Donald Trumps (79) Ehefrau Melania (55) hat offenbar das Zuschauer-Interesse an ähnlich gelagerten Werken geweckt. Wie unter anderem das US-Branchenmagazin "Deadline" berichtet, streamten Netflix-Abonnenten am vergangenen Wochenende fast 50 Millionen Minuten von "Becoming - Meine Geschichte", einer Doku über die ehemalige First Lady Michelle Obama (62).
Sprunghafter Anstieg der Abrufzahlen von "Becoming"
Die Kino-Dokumentation "Melania" über die 20 Tage im Leben Melania Trumps vor der zweiten Amtseinführung ihres Ehemann Anfang 2025 war am 30. Januar in den US-Kinos gestartet. Zwischen 30. Januar und 1. Februar wurden dann die eingangs erwähnten 47,5 Millionen Minuten von "Becoming" auf Netflix gestreamt.
Im Vergleich zum Wochenende davor, als 354.000 Minuten von "Becoming" angeschaut wurden, entspricht das einem Anstieg von 13.000 Prozent, hat die Datenfirma Luminate ermittelt.
Auch die Abrufzahlen für einzelne Tage scheinen einen Zusammenhang mit "Melania" nahezulegen, wie "Deadline" weiter berichtet. Während am 30. Januar, dem Kinostarttermin von "Melania", noch unter eine Million Minuten von "Becoming" gestreamt wurden, waren es am 31. Januar, einem Samstag, fast 14 Millionen Minuten, am 1. Februar 32,7 Millionen Minuten.
Eine "Bestechung in Höhe von 75 Millionen Dollar"?
Der Dokumentarfilm "Becoming" begleitet Barack Obamas (64) Ehefrau Michelle auf einer Lese-Tour durch 34 Städte. Sie stellte damals ihre Memoiren "Becoming" vor. Zu sehen sind auch Talkshow-Auftritte Michelle Obamas sowie Momente aus ihrer Zeit als First Lady.
Der Dokumentarfilm "Melania" soll Medienberichten zufolge die Summe von 75 Millionen US-Dollar verschlungen haben. 40 Millionen Dollar entfielen demnach auf Produktionskosten, 35 Millionen Dollar auf die Vermarktung. Am Startwochenende konnten dann sieben Millionen US-Dollar wieder eingespielt werden. Der finanziell erfolgreichste Doku-Start der vergangenen Dekade, aber zugleich auch weit davon entfernt, für die Amazon MGM Studios schwarze Zahlen zu schreiben.
Der US-Komiker Jimmy Kimmel (58), ein ausgesprochener Kritiker von US-Präsident Trump, sprach in diesem Zusammenhang laut "Deadline" von einer "Bestechung in Höhe von 75 Millionen Dollar".
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